Tausende neue Negative im Motorrennsport-Archiv

Walter Brehme, Tommy Robb und Werner Musiol am Sachsenring 1962

Detailansicht der Velocette von Lake, GBR, 1961

Das Motorrennsport-Archiv Jordan konnte wiederum ca. 3500 Negative eines Motorsportfotografen erwerben.

Helga Heinrich zum
1. Ilmenauer Bergrennen 1975

Es handelt sich vorwiegend um Bilder vom Sachsenring aus der ersten WM-Zeit 1961-1972, sowie von den Thüringer Bergrennen Glasbach, Adlersberg, Ilmenau und Zella-Mehlis aus den 70er Jahren.

Das GT-Feld 1993 auf der Avus

Außerdem wurden mehrere tausend Negative aus der GT-Szene von 1993/94 erworben, Die Palette reicht hier von A wie Avus bis Z wie Zolder inklusive Le Mans. Auch wenn dieses Thema nicht in die Ausrichtung und das Kerngeschäft des Archivs gehört, wird dieses Material, welches bisher unaufgearbeitet war, den Interessenten und Medien über diese Plattform zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Siegerurkunde vom Pöhlberg kehrt nach Sachsen zurück

Walter Wagner aus Hohenstein-Ernstthal beim Pöhlbergrennen 1927

Die Siegerurkunde von Horst Brückner aus Chemnitz, welcher am 21. September 1925 beim Pöhlbergrennen in der Klasse 1 den 1. Preis des ADAC als Privatfahrer erhielt, ist wieder zurück in Sachsen. Das Motorrennsport-Archiv Jordan aus Hohenstein-Ernstthal konnte die Urkunde bei einer Internetauktion ersteigern. Die Pöhlbergrennen fanden von 1921 bis 1928 statt. Bis 1925 starteten auch Automobile. Der Start war dazumal noch mitten in der Stadt, die Strecke fünf Kilometer lang. Weiterlesen

Seltene Sachsenring-Farbaufnahmen von 1955/56 entdeckt

Die MZ-Werksfahrer Fügner und Degner auf der „Warmlaufstrecke“

Seltene Farbnegative der Sachsenringrennen 1955 und 1956 wurden kürzlich in Zwickau entdeckt. Die Fotos hatte ein Fotograf mit einem für damalige Verhältnisse gutem Fotoapparat „geschossen“, weshalb die über 100 Negative auch in sehr guter Qualität sind. Der Erwerb der Negative ist jedoch immer nur ein Anfang. Zunächst muss das Jahr der Aufnahmen ermittelt werden, dann folgt die Identifikation der Fahrer und Personen auf dem Bild, soweit es möglich ist. Danach werden die Bilder digitalisiert und bearbeitet. Erst dann können Sie zur weiteren Verwendung angeboten werden. Weiterlesen

Neues Buch über den ersten Sachsenring erschienen

Das Buch erzählt von den Vorläuferrennen im Moritzburger Wald 1924-1926, von den Rennen im Grillenburger Wald 1927 mit 35.000 Zuschauern bis 1933 zum Deutschen Motorradmeisterschaftslauf mit über 50.000 Zuschauern (ab 1931 „Sachsenring“) und von der Entstehung des „Goldenen Sachsenringes“, welcher heute wieder jedes Jahr an den jeweils rundenschnellsten Fahrer in der Moto-GP-Klasse verliehen wird, sowie den Fahrern und Maschinen, die zu dieser Zeit am Start waren.

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos und Bussen in Richtung Grillenburger Wald. Zwischen 5.38 Uhr und 6.19 Uhr karren vom Dresdner Hauptbahnhof vier Sonderzüge Tausende von Nichtmotorisierten nach Klingenberg-Colmnitz. Ihnen folgten zwischen 8.48 Uhr und 9.07 Uhr drei weitere Sonderzüge mit Nachzüglern. Wer mit der Eisenbahn nicht wegkommt, der fährt mit Sonderbussen, die zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ab Hauptbahnhof abgehen. In gleicher Weise rollte die Zuschauerkavalkade aus Richtung Chemnitz heran. Aus den umliegenden Dörfern strömten auf Feld- und Waldwegen Tausende dem improvisierten Waldstadion zu. Nicht wenige drückten sich auf Schleichwegen an den Absperrungen vorbei und mogelten sich mit ihrem Anhang ohne Zahlung des Eintrittsgeldes von 50 Pfennig pro Person an die Piste…

(Auszug)

50 Jahre Motorrennsport-Archiv Jordan

Es war so in den Jahren 1953/54 als der Rennleiter des Badberg-Viereck-Rennens von 1927 und 1928, später Sachsenring genannt, seinen Nachlass ordnen wollte. Die Gemeinden und Verbände befanden sich etwa auf dem heutigen Stand, hatten kein Geld in der Kasse.

Und so zeigte sich die Rennstadt Hohenstein-Ernstthal nicht besonders beeindruckt von dem Angebot. Auch der junge Motorsportclub, der damals noch keinen eigenen Dachverband besaß und dem Sportbund angegliedert war, hatte keine finanziellen Mittel. Paul Berger, so hieß der Mann, hatte aber keinesfalls eine Schenkung vor, weil nach seinem Verständnis dann das Erbe nicht genug geschätzt wird. Weiterlesen

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