Päivärinta/Hänni beginnen Titelverteidigung mit Sieg

Päivarinta/Hänni (1) setzten sich gegen Hock/Becker (12) durch

Mit dem Gewinn des Gold-Races auf dem Schleizer Dreieck startete das Finnisch-Schweizerische Gespann Pekka Päivärinta und Adolf Hänni auf dem Schleizer Dreieck in die Saison. Beim Sprintrennen am Samstag mussten sich die amtierenden Weltmeister noch knapp dem Brüderpaar Ben und Tom Birchall aus Großbritannien geschlagen geben. Die Weltmeister aus dem Jahr 2009 übernahmen auch im Hauptrennen über 22 Runden die Führung und setzten sich vom Rest des Feldes ab. Kurz vor der Hälfte des Rennens beendete ein schwerer Unfall jedoch das Rennen der Brichalls. Weiterlesen

5. Briefmarke der Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ erschienen

Die neue Skoda-Briefmarke

Es handelt sich um den Skoda 120 von Hans-Jürgen Käppler. Aufgenommen wurde das Bild 1988 am Buchhübel in Schleiz vom bekannten Fotografen Hannes Bemme aus Leipzig, dessen Archiv sich nunmehr in Hohenstein-Ernstthal befindet.

Erich Käppler 1953 auf der Halle-Saale-Schleife

In der Familie Käppler wurde das Rennfahrerblut vererbt. Der Vater Erich Käppler schaffte es bis zum DDR-Vizemeister in der 1100ccm Sportwagenklasse 1955 mit einem VW-Eigenbau.

Hans-Jürgen Käppler im Meister-Lada 1980 auf dem Sachsenring

Hans-Jürgen Käppler begann 1965 mit einem Wartburg-SEG als Monoposto-Fahrer. Nach einer durchwachsenen Karriere und einer Rennpause in den siebziger Jahren stieg Käppler 1978 in den Tourenwagensport mit einem Skoda ein, wurde dann 1979, jedoch auf Shiguli, DDR-Tourenwagenmeister. 1980 und 1981 folgten noch zwei Vizemeistertitel. 1980 und 1982 stand er auch am Sachsenring auf dem Podest. Fortan konnte er sich nicht mehr in die Spitze der Tourenwagengesamtwertung fahren. In den Jahren ab 1987 fuhr er den abgebildeten neuen Skoda 120. Heute betreibt er das familiäre Autohaus der Marke Skoda in Großwaltersdorf und schaut dem aktuellen Motorsportgeschehen noch gelegentlich zu.

Die Briefmarken der Serie sind in unserem Shop erhältlich.

Rekordwetter in Schleiz

Mit der Kraft der zwei Zylinder – Ducati (Giuseppetti in der Mitte) und KTM (Bauer links und Nebel rechts) waren in Schleiz eine Macht

Bei herrlichem Sommerwetter kamen über 40.000 Zuschauer nach Schleiz, um sich die Läufe zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft anzuschauen, so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr. 1995 waren es über 50.000 Zuschauer, damals gab es aber noch keinen weiteren Meisterschaftslauf im Osten Deutschlands, in diesem Jahr sind es mit Sachsenring, Oschersleben und Eurospeedway Lausitz deren vier.

Sascha Hommel (Reichenbach) fuhr in Schleiz mit Platz 7 sein bestes Saisonresultat ein

Durch zwei souveräne Siege des Berliners und bekennenden Schleizliebhabers Dario Giuseppetti auf einer Ducati 1098 konnte es der Meisterschaftsführende in der Klasse Superbike, der Australier Karl Muggeridge, entspannt angehen. Mit einem dritten und einem fünften Platz baute er sogar seine Führung gegenüber dem Verfolger Werner Daemen aus Belgien aus. Weiterlesen

Favoriten siegen auf dem Schleizer Dreieck

Päivärinta/Hänni liegen mit ihrem Sieg in Schleiz nun an der Spitze der WM-Tabelle

Mit jeweils einem Sieg von Birchall/Birchall (GB) und Päivärinta/Hänni (SF/CH) konnten sich die Favoriten bei der FIM Sidecar Worldchampionship auf dem Schleizer Dreieck durchsetzen. Bereits in allen Trainingssessionen führte kein Weg an den beiden dominierten Duos vorbei. Die Titelverteidiger Tom und Ben Birchall stellten ihr Gespann mit gut einer halben Sekunde Vorsprung vor Päivärinta/Hänni auf die Poleposition. Die beiden Briten verstanden es beim samstäglichen Sprintrennen perfekt den besten Startplatz zu nutzen und behaupteten von Beginn an die Führungsposition. Diese gaben sie bis ins Ziel auch nicht mehr ab. Weiterlesen

Buch über die Formel 3 der 60er Jahre erschienen

Jürg Dubler im Brabham 1967 am Start in Schleiz

Jürg Dubler war bereits während seiner Zeit als aktiver Formel 3-Rennfahrer im Motorsportjournalismus tätig. Jetzt hat er aus seinem Archiv die Tagebücher, Bilder und Texte hervorgeholt, um seine eigene Geschichte und jene seiner Weggenossen zu erzählen. Es ist eine beispielhafte Dokumentation daraus geworden mit unvergessenen Namen, die die Geschichte des Automobilrennsports mitgeprägt haben.

Die Erzählungen und Berichte des Autors geben uns einen privaten, authentischen Blick hinter die Kulissen des Rennbetriebs. Wir erfahren von den Sorgen und Abenteuern der sogenannten Renntramps der 60er Jahre, die durch die Welt zu den internationalen Rennstrecken zogen. Weiterlesen

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