Motorrad-WM soll Hunderttausende nach Sachsen locken

Die sachsenringtypische Zuschauerkulisse

Ab Donnerstag befindet sich die Rennstadt Hohenstein-Ernstthal in ihrem alljährlichen Ausnahmezustand. Der Motorrad-Grand-Prix-Zirkus hat sich angesagt und trägt nunmehr zum achten Mal einen WM-Lauf auf dem neuen Sachsenring aus. Wieder werden mehr als 200.000 Rennbegeisterte erwartet. Sogar zusätzliche Tribünen wurden errichtet, um dem Ansturm gerecht zu werden. Man hat nun von rund 60.000 Sitzplätzen die Möglichkeit den Zweiradartisten bei ihrer Show zuzuschauen. Weiterlesen

Italienisches Flair im Motopark Oschersleben

Festival Italia

Wieder einmal mehr war der zuschauerfreundliche Motopark zu Oschersleben Heimat des „Festival Italia“, wozu das Wetter echt passte.
Art Motor Chef Wolf Töns und Crew hatten wieder alle Hände voll zu tun mit dem mehr als umfangreichen Event-Programm. Aber keine Hürde für die Mannen und Damen, alles verlief reibungslos.
Immer wieder erstaunlich, wie das Team eine verloren geglaubte schöne Rennklasse des Motorradsports seit Jahren zur Renaissance verhalf und somit eine echte Daseinsberechtigung erhielt. Weiterlesen

Über 160 Starter zur 1. Grillenburger Gedenkfahrt

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos…

So war es nicht nur in den zwanziger Jahren, sondern auch anlässlich der 1.Grillenburger Gedenkfahrt am Sonntag, dem 10.Juli 2005.
Der Innenhof des Jagdschlosses von Grillenburg füllte sich mit einer schier endlos scheinenden Anzahl von Oldtimern, Teilnehmern und Besuchern. Über 160 Fahrzeuge konnte man in der Starterliste zählen, die sich anschließend auf die historische 14,5 km lange Rennstrecke des Sachsenrings bei Grillenburg (Kurort Hartha) machten. Weiterlesen

Über 15000 Fans sahen Gespann-Spektakel

Unglaubliche Duelle in der Seitenwagen-WM

Zahlreich erschienen die Anhänger des Schleizer Dreiecks zum ersten Weltmeisterschaftslauf auf ihrem traditionsreichen Straßenkurs. Die gesamte Elite des Seitenwagen-Sports hatte sich zum 4. Lauf der WM 2005 angesagt. Leider nicht darunter der 10-fache Weltmeister und Welt-Cup-Sieger Steve Webster aus Großbritannien, der aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichtete. Im Rahmenprogramm gab es außerdem Rennen der F2-Sidecar und der internationalen Gespann-Meisterschaft zu sehen. Des Weiteren zeigten die Akteure der Deutschen Seriensportmeisterschaft ihr Können. Für den akustischen Höhepunkt sorgte der MZ-Cup, der jeweils am Samstag und am Sonntag ein Rennen austrug.

Seitenwagen-WM:

Die Tribünen am Buchhübel waren gut gefüllt

Eine interessante Renn-Form stellte das so genannte Match-Race dar. Am Samstag wurden die Viertel- und Halbfinals mit fünf Gespannen über je drei Runden ausgetragen. Am Sonntag folgte das Finale, welches Jörg Steinhausen für sich entschied. Der Deutsche übernahm damit die zwischenzeitliche Tabellenführung in der WM.
Diese sollte jedoch nur bis zum Sprintrennen über 11 Runden andauern, denn das britische Gespann Tim und Tristan Reeves eroberte mit dem Sieg die Tabellenspitze zurück. Jörg Steinhausen und Trevor Hopkinson mussten sich am Ende nur knapp geschlagen geben, sie erreichten Platz 2. Die Zuschauer sahen ein atemberaubende Dreirad-Artistik, bei die Führung mitunter mehrmals pro Runde wechselte.

Jörg Steinhausen wollte unbedingt den Sieg im Hauptrennen

Den Abschluss bildete das Gold-Race über die 22-Runden-Distanz. Wieder hieß das Duell an der Spitze Steinhausen gegen Reeves. Der Buchhübel bebte bei jeder Umrundung, denn wieder hatte sich der Abstand der beiden führenden Gespanne verändert. Hinter den Führenden lieferten sich Manninen/Kuismanen und Pedder/Steadman einen ebenso spannenden Kampf um den letzten Podestplatz. In der letzten Runde hing Jörg Steinhausen am Hinterrad seines ärgsten Konkurrenten. In der letzten Schikane setzte er alles auf eine Karte und versuchte ein letztes Überholmanöver. Er verspielte dabei die sicher geglaubten Punkte für den zweiten Platz. Das Rennen endete für ihn in einem mehrfachen Überschlag, wobei er sich und seinen Beifahrer so sehr verletzte, dass die beiden in das Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Trotz allem ging der Unfall offensichtlich ohne ernstere Verletzungen für Jörg Steinhausen und seinen Beifahrer Trevor Hopkinson aus.

Die Sieger Tim und Tristan Reeves grüßen ihre Fans

Aber auch dieser Abschluss konnte nicht über ein gelungenes Rennwochenende mit äußerst spannenden Rennen hinwegtäuschen. Schon am 6. und 7. August kann man die Fahrer der IDM-Klassen am Schleizer Dreieck bewundern.

Rekordjagd von Seng bis Buchhübel

Marcel Steiner – mit neuem Streckenrekord zum Sieg

Beim 8. Bergrennen auf dem historischen Schleizer Dreieckskurs fiel dank einer neu asphaltierten Strecke und einer guten Witterung sowohl die Streckenrekord der Sportwagen, als auch der der Tourenwagen. Gleich 6 Wertungsläufe sahen die 2000 Zuschauer am Sonntag, da man die neue Querspange als Rückführungsstrecke nutzte. Damit entfielen die sonst üblichen Rückführungspausen.

Patrik Zajelsnik war bester Deutscher in Schleiz

Für Seriensieger Herbert Stenger läuft es in dieser Saison nicht

120 Fahrer stellten sich der Herausforderung. Darunter auch der Schweizer Marcel Steiner, der mit seinem Martini MK 77 BMW erstmalig in Schleiz an den Start ging. Er sollte den Seriensieger und Rekordhalter auf der 2100 Meter langen Strecke, Herbert Stenger, unter Druck setzten. Weiterlesen

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