11. i-Bergrennen in Heiligenstadt

Uwe Lang auf Rekordfahrt

Nach einem neuen Melderekord nahmen 118 Starter die 2 Kilometer lange Bergrennstrecke im Nordwesten Thüringens unter die Räder. Darunter auch der zweimalige Gewinner der FIA Hill Climb Challenge Georg Plasa mit seinem BMW-Judd. Das Fahrerlager inmitten der Stadt Heilbad Heiligenstadt, so kennen die Fans ihr i-bergrennen, dessen Tradition bis in die 20er Jahre zurückreicht. Nach drei Rennen in der DDR-Zeit gehen die Automobile seit 1998 wieder auf Zeitenjagd.

Patrik Zajelsnik – mit Platz 3 nur eine Sekunde hinter Rekordmeister Stenger

Drei Mal erklommen die Fahrer die Strecke mit 200 Meter Höhenunterschied und maximal 10% Steigung. Im ersten Durchgang konnte sich der Streckenrekordhalter Uwe Lang knapp gegen Herbert Stenger durchsetzen. Patrik Zajelsnik folgte mit zwei Zehntel Rückstand. Zum zweiten Lauf verbesserten sich die Bedingungen und prompt fuhr Lang eine Sekunde schneller. Er konnte sich damit um drei Zehntel von Stenger absetzen. Patrik Zajelsnik lag bereits über eine halbe Sekunde hinter dem Führenden. Weiterlesen

Paffett triumphiert in Oschersleben

Gary Paffett siegte in der Magdeburger Börde

Bei hochsommerlichen Wetterverhältnissen sahen 88.000 Rennsportfans den 5. Lauf zur DTM im Motopark Oschersleben. Nach einem Gewitter mit Orkanböen am Samstag bekam man am Sonntag spannenden Motorsport zu sehen. Dies bestätigte der neue Besucherrekord, bei dem allein am Sonntag 47.000 Zuschauer die Rennen sahen.

DTM:

Für Mika Häkkinen war es ein Wochenende zum Abhaken

Am Samstag mussten Sturmschäden repariert werden

Der Däne Tom Kristensen, der schon im Vorjahr den Lauf in Oschersleben gewann, stellte seinen Audi A4 DTM am Samstag auf Pole. Das Training war aufgrund des Gewittersturmes auf das Zeittraining verkürzt worden, eine Superpole wie sonst üblich fand nicht statt. Weiterlesen

Heimrennen für Steve Kirsch

Steve Kirsch

Steve Kirsch in Aktion

Steve Kirsch, von seinen Freunden „Keule“ genannt, ist zurzeit wohl einer der erfolgreichsten Automobilrennsportler aus der sächsischen Rennstadt Hohenstein-Ernstthal. Die meisten kennen den 25 jährigen aufgrund seiner Fahrweise. So ist er bekannt dafür, dass er oft die gesamte Streckenbreite ausnutzt und manchmal sogar etwas mehr. Dieses Porträt soll einen kleinen Einblick in ein Rennwochenende des sympathischen Rennfahrers geben.

Markus Schrick lässt sich den Sachsenring erklären

Im Kampf geriet er mit Christian Frankenhout aneinander

Noch kurz vor dem entscheidenden Zeittraining zeigte er seinen Teamkollegen Markus Schrick und Sandra Douma (NED) die beste Linie um den Sachsenring. Weiterlesen

4. Lauf zur Top 10 auf dem Sachsenring

BERU Top 10 am Sachsenring

Zum zweiten Mal gastiert die BERU-Top 10-Serie auf dem Sachsenring. 11.000 Zuschauer kamen zum einzigen Automobil-Rennwochenende des Jahres. Begleitet von schönstem Sommerwetter bekam man spannenden Motorsport zu sehen. Drei Markenpokale, die DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft und der RECARO-Formel 3-Cup füllten u.a. das Programm.

Renault Clio Cup (Rennen 1):

Spannender Motorsport im Renault Clio Cup

Das gegenüber den letzten Jahren etwas ausgedünnte Feld des Renault Clio Cups eröffnete die Reihe der Rennen, die an diesem Wochenende auf der Berg- und Talstrecke bei Hohenstein-Ernstthal ausgetragen werden sollten. Der Niederländer John de Vos holte sich im Zeittraining die Pole-Position vor Elmar Jurek aus Berlin. Weiterlesen

Neues Buch über den ersten Sachsenring erschienen

Das Buch erzählt von den Vorläuferrennen im Moritzburger Wald 1924-1926, von den Rennen im Grillenburger Wald 1927 mit 35.000 Zuschauern bis 1933 zum Deutschen Motorradmeisterschaftslauf mit über 50.000 Zuschauern (ab 1931 „Sachsenring“) und von der Entstehung des „Goldenen Sachsenringes“, welcher heute wieder jedes Jahr an den jeweils rundenschnellsten Fahrer in der Moto-GP-Klasse verliehen wird, sowie den Fahrern und Maschinen, die zu dieser Zeit am Start waren.

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos und Bussen in Richtung Grillenburger Wald. Zwischen 5.38 Uhr und 6.19 Uhr karren vom Dresdner Hauptbahnhof vier Sonderzüge Tausende von Nichtmotorisierten nach Klingenberg-Colmnitz. Ihnen folgten zwischen 8.48 Uhr und 9.07 Uhr drei weitere Sonderzüge mit Nachzüglern. Wer mit der Eisenbahn nicht wegkommt, der fährt mit Sonderbussen, die zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ab Hauptbahnhof abgehen. In gleicher Weise rollte die Zuschauerkavalkade aus Richtung Chemnitz heran. Aus den umliegenden Dörfern strömten auf Feld- und Waldwegen Tausende dem improvisierten Waldstadion zu. Nicht wenige drückten sich auf Schleichwegen an den Absperrungen vorbei und mogelten sich mit ihrem Anhang ohne Zahlung des Eintrittsgeldes von 50 Pfennig pro Person an die Piste…

(Auszug)

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