Rennlegenden treffen sich auf Schloss Schleinitz

Fast 40 Jahre nach den Weltmeisterschaftsläufen auf dem alten Sachsenring trafen sich die ehemaligen Teilnehmer aus der DDR wieder.

Für ein Treffen der besonderen Art hatte Organisator und Ex-Rennfahrer Stromhardt Kraft auf Schloss Schleinitz geladen. Eingeladen waren die ehemaligen Motorradrennfahrer aus der DDR, die zwischen 1961 und 1972 an den Weltmeisterschaftsläufen auf dem Sachsenring teilnahmen. Mehrere Monate und unzählige Arbeitsstunden hatte Stromhardt Kraft für das „Aufspüren“ der Adressen und das Herstellen der Kontakte gebraucht. Aber es sollte sich lohnen, denn viele folgten Krafts Ruf und kamen. Unter ihnen so bekannte Namen wie Heinz Rosner, Bernd Tüngethal, Helmut Weber und Friedhelm Kohlar.

Bernd Tüngethal mit der Werks-MZ

Ehrengast des Abends war Hans-Joachim Scheel, der trotz gesundheitlicher Probleme den Weg aus Warburg nach Sachsen auf sich nahm, um die alten Weggefährten zu treffen.

Lutz Weidlich (links) und Stromhardt Kraft moderierten den Abend.

Zusammen mit Streckenkommentator Lutz Weidlich führte Stromhardt Kraft durch den Abend. Gezeigt wurden Bilder aus den vergangenen Tagen, von spannenden Rennen auf zum Teil abenteuerlichen Strecken und Maschinen. Benzingespräche unter den alten Bekannten, die sich nach Jahrzehnten erstmals wieder sahen und den Fahrern, die bei den zahlreichen Classic-Veranstaltungen noch heute regelmäßig im Sattel ihrer Rennmaschinen sitzen, sorgten für ein gelungenes interessantes Treffen.

Helmut Weber nahm noch einmal im Sattel seiner AWO platz.

Gernot Weser war mit seiner 50ccm Kreidler (links) und mit der 500ccm Norton Manx gekommen.

Johannes Türk wurde für seinen Sieg beim Sachsenringrennen 1951 geehrt.

Bei Hans-Joachim Scheel und Helmut Weber lebten an der alten AWO Erinnerungen auf.

Rolf Pöschel, Hans-Joachim Scheel, Johannes Türk und Helmut Weber (v.l.) im Gespräch

Hans-Joachim Scheel bekam von Stromhardt Kraft eine Erinnerungsmappe vom Motorrennsport-Archiv überreicht. Diese enthält alle seine Rennergebnisse auf den ostdeutschen Rennstrecken.

Mit einer Diashow mit zahlreichen Bildern aus den WM-Jahren wurden Erinnerungen wach

„Box 70“, der Klub der ehemaligen Weltmeisterschaftsteilnehmer

Andy Jordan

Andy Jordan

andyjordan@motorrennsportarchiv.de

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.