Franz Engstler mit Heimsieg in Oschersleben

Franz Engstler mit den Pokalen für Laufsieg und den besten Privatfahrer

Mit Dauerregen und kaltem Wind begrüßte die Motorsport Arena Oschersleben die Tourenwagen-Weltmeisterschaft, ihre Akteure und Fans. Für die nötige Erwärmung sorgte Franz Engstler mit seinem Sieg im zweiten Lauf der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Es war der erste WTCC-Sieg für Engstler und dessen Team, ausgerechnet beim Heimrennen in Oschersleben. In der Woche vor dem Rennen feierte er noch seinen 50. Geburtstag und es gab keinen, dem das Publikum, die Fahrerkollegen und Teammitglieder diesen Sieg mehr gewünscht hätten, als ihm. Der Vize-Europa-Bergmeister von 1983 ist seit 2008 in der Weltmeisterschaft aktiv, im deutschen Tourenwagensport ist der Name Engstler dagegen längst zu einer Marke geworden. Seit 1989 in der DTM und später in STW und DTC entwickelte sich der sympathische Allgäuer bei den Fans zum Publikumsliebling. Mit dem Sieg in Oschersleben zeigte Franz Engstler jetzt, dass er noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört. Weiterlesen

Tourenwagen-WM: Oschersleben bleibt BMW-Land

Andy Priaulx führt das Feld durch die Motorsport-Arena Oschersleben

Als einer der wenigen Austragungsorte ist Oschersleben seit dem Neubeginn der Tourenwagen-WM fester Bestandteil im Saisonkalender. Die Läufe 15 und 16 der WTCC 2010 in der Motorsport-Arena vor 44.000 Zuschauern waren einmal mehr ein voller Erfolg.

An der Tabellenspitze reisten Yvan Muller (199/Chevrolet), Gabriele Tarquini (194/Seat) und Andy Priaulx (183/BMW) dicht beieinander an. Jede Marke hatte damit noch ein heißes Eisen im Feuer. BMW ist unter Zugzwang und musste in Oschersleben dringend Punkte gutmachen. Der Bördekurs ist traditionell ein gutes Pflaster für die Bayern, gewann man hier doch seit der WTCC-Premierensaison 2005 ganze zehn Rennen. Seat war seither nur zwei Mal erfolgreich, Chevrolet blieb bisher auf deutschem Boden sogar völlig erfolglos. Weiterlesen

BMW dominiert Tourenwagen-WM in Oschersleben mit Doppelsieg

Das WTCC-Feld im Anflug auf die gefürchtete erste Kurve

Mit einem gut gefüllten Feld von 27 Fahrzeugen startete die Tourenwagen-Weltmeisterschaft bei ihrem einzigen Deutschlandauftritt in der Motorsport Arena Oschersleben in die finale Phase der Saison 2009.
Verstärkung kam vor allem aus dem Nachbarland Dänemark und der dortigen Super2000-Serie DTC. So brachte Michel Nykjaer, Tourenwagen-Europa-Cup-Sieger der letzten zwei Jahre, in Oschersleben einen Chevrolet Lacetti an den Start. Das Team Bygma JWR kam mit einem speziell umgebauten Seat Leon TFSI für den querschnittsgelähmten Jason Watt in die Magdeburger Börde. Wie Alessandro Zanardi, der bei einem Unfall beide Beine verlor, steuert Watt seinen Wagen nur mit den Händen. Weiterlesen

Übergewichtige Favoriten in Oschersleben schwach

Gleich kracht´s: Gené und Monteiro nehmen Larini im Chevrolet in die Zange

Das letzte Saisondrittel der Tourenwagen-Weltmeisterschaft wird traditionell in Oschersleben eingeläutet. Seit 2005 entführte Andy Priaulx die Meistertrophäe jedes Jahr auf die britische Kanalinsel Guernsey. Seit der Einführung des Seat-Leon-TDI mit Dieselmotor vor gut einem Jahr muss sich der 34jährige starker Konkurrenz erwehren.
2007 war es, als Yvan Muller im Seat Leon TDI den historischen ersten Selbstzünder-Sieg in der WM feierte und eben dieser Yvan Muller liegt mit seinen Markenkollegen Gabriele Tarquini und Rickard Rydell in der Punktetabelle vorn. In Oschersleben musste man jedoch erheblichen Ballast mit sich herumschleppen. Die vielen Erfolge in den vorangegangenen Rennen sorgten in Form von Strafgewichten für reichlich Spannung. Die Außenseiter nutzten ihre Chance und holten auch in der WM-Tabelle auf. Weiterlesen

Historischer Diesel-Sieg für Seat in der Motorsport Arena

Yvan Muller flog mit dem Seat León TDI zum historischen Sieg in Lauf 1

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft war bei ihrem einzigen Auftritt im deutschsprachigen Raum in der Motorsport Arena Oschersleben zugast und schon im Qualifikationstraining zeigte sich die Klasse des gut besetzten Fahrerfeldes. Der Franzose Yvan Muller hielt mit seinem Diesel-Seat lange Zeit die Pole-Position, wurde aber in letzter Sekunde von seinem Markenkollegen Gabriele Tarquini nur um elf Tausendstelsekunden auf die zweite Startposition verdrängt. Privatier Roberto Colciago fuhr überraschend die drittbeste Qualifikationszeit und verfehlte die erste Startreihe dabei nur um drei Tausendstelsekunden. Als bester BMW-Pilot musste Jörg Müller bei seinem Heimrennen mit Startplatz vier vorlieb nehmen. Weiterlesen

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