Die große Zeit des DKW-Motorradrennsports 1920 bis 1941

„Die große Zeit des DKW-Motorradrennsports“ 1920 bis 1941 (Zschopau)

DKW, einst eine führende Marke in der Geschichte des Kraftfahrzeugbaues aus dem sächsischen Erzgebirge, war bekannt für hohe Ansprüche an ihre Produkte und deren Verbreitung. Der Motorradrennsport, über den in dem neuen Buch von Woldemar Lange und Jörg Buschmann berichtet wird, war dabei ein wichtiges Element, die technische Entwicklung mit zu bestimmen, stets auf der Höhe der Zeit zu sein und Märkte zu erschließen. Die Zschopauer Rennsportgeschichte begann kurz nach dem 1. Weltkrieg. Der sich entwickelnde „Massen“-Motorisierungsprozess bewirkte damals größtes Interesse am aktiven und passiven Motorsport, der auch durch ein dichtes Veranstaltungsangebot gute Entwicklungschancen hatte. Weiterlesen

Ein Trabi zum Kleben

Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports: Steffen Nickoleit im Trabant 601

Keinen Trabant aus Pappe, sondern einen aus Papier gibt es nun in der Briefmarken-Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“. Die vierte Marke der Serie zeigt den Königshainer Steffen Nickoleit auf Trabant 1986 beim Sachsenring-Rennen. Nachdem Nickoleit über den Rallyesport und Bergrennsport 1977 zur Rundstrecke gekommen war, gewann er 1986 bis 1988 dreimal in Folge den DDR-Meister-Titel in der Klasse bis 600ccm. Zuvor war er bereits 1983-85 DDR-Vize und Dritter hinter dem Altmeister Klaus Schumann geworden. Weiterlesen

Schönster Wartburg auf dem Sachsenring

Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports: Klaus-Peter Krause auf seinem Wartburg 353 am Queckenberg

Mit der dritten Briefmarke der Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ erscheint erstmals ein Motiv vom Sachsenring in dieser Serie. Es handelt sich um den Wartburg 353 der Kategorie Spezialtourenwagen des für den Arnstädter Motorsportclub fahrenden Klaus-Peter Krause. Das Fahrzeug wurde zu Anfang der siebziger Jahre als „schönster Wartburg im Tourenwagensport“ bezeichnet, da die meisten Konkurrenten zu diesem Zeitpunkt in ein- oder zweifarbigen Fahrzeugen ohne Werbung fuhren.

Klaus-Peter Krause ist einer der Menschen, die keine großen Worte machen. Seine Laufbahn ist jedoch alles andere als ruhig. 1959 wird er Bezirksmeister im Geländesport auf einer 350ccm Jawa. Er fuhr Moto Cross sowie Motorrad- und Automobilrallyes. 1964 trat er in Erfurt mit der Nationalmannschaft zu den Six Days an. Weiterlesen

Frank Wendler auf MZ – ein Markenzeichen

Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports: Frank Wendler auf MZ-HB 1977 am Adlersberg

Die zweite Briefmarke der Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Rennsports“ ist erschienen. Nach dem Zastava-Tourenwagen von Peter Mücke ist nun das zweite Motiv „Frank Wendler – MZ-HB – Adlersberg 1977“ als österreichische personalisierte Briefmarke erschienen.

Frank Wendler (Jahrgang 1943) begann seine Rennfahrerlaufbahn 1966 in der 250 ccm Ausweisklasse und stieg zwei Jahre später in die Lizenzklasse auf. Da in diesen Jahren der Weltmeisterschaftslauf auf dem Sachsenring gleichzeitig zur DDR-Meisterschaft gewertet wurde, konnte Wendler ab 1969 am „Großen Preis der DDR – Weltmeisterschaftslauf für Motorräder“ teilnehmen. Weiterlesen

Heinz-Melkus-Biographie und RS1600 zum 80. vorgestellt

Die Buchautoren Wolfgang Melenk (links) und Mike Jordan (rechts) mit Verleger Hans-Jürgen Schneider

Am 20. April hätte der erfolgreiche Automobilkonstrukteur und Rennfahrer Heinz Melkus (1928 – 2005) seinen 80. Geburtstag gefeiert. Die Familie Melkus lud anlässlich des Ehrentages in die „Zeitenströmung“, ein sich entwickelndes Areal für historische Fahrzeuge und Oldtimer-Werkstätten. Gleich zwei Geschenke an den unvergessenen Gründer der Sportwagen-Tradition wurden dort überreicht.
Die Biografie „Rennsportlegende Heinz Melkus“ fasst erstmals das Leben des bekannten Dresdeners zusammen. Was für Wolfgang Melenk vor etwa fünf Jahren mit der Recherche für sein Buches „Meister des Sports – Der Automobilrennsport in der DDR“ begann überstieg bald den Umfang eines Kapitels und verlangte nach einem eigenen Buch. Der Hamburger interviewte Heinz Melkus vor dessen Tod und begann mit der Arbeit an einer Biografie. Im letzten Jahr übernahm Mike Jordan die Überarbeitung des umfangreichen Manuskripts, welches nun bei Schneider Text erscheint. Das Werk besticht durch interessante Einblicke und umfangreiche Bebilderung aus dem Leben von Heinz Melkus. Weiterlesen

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