Sachsenring-Spiel nach 70 Jahren neu aufgelegt

Das Spielbrett, gestaltet von Otto Baumgärtel

Die seit 1927 bestehende Rennstrecke „Sachsenring“ durch die westsächsische Stadt Hohenstein-Ernstthal und Umgebung bietet die Vorlage für dieses Würfelspiel. Es wurde als „Großer Preis von Europa“ 1937 erstmals herausgegeben und in veränderter Form zum 80-jährigen Jubiläum des Sachsenringes neu aufgelegt. In einer limitierten Auflage sind Nachbildungen der originalen Motorradfahrer-Zinnfiguren enthalten (nur im Textil- und Rennsportmuseum zu erhalten).

Das Sachsenring-Spiel

Die zeichnerische Gestaltung stammt von dem Musterzeichner Otto Baumgärtel (1887-1972). Neben seinem Beruf als Textilgestalter widmete er sich auch der Porträt- sowie Landschaftsmalerei in seiner Heimat Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz. Im Spiel enthalten sind neben dem Spielbrett 6 Spielfiguren (Figuren aus Pappe), 2 Würfel und eine Freikarte für einen Besuch im Textil- und Rennsportmuseum (www.trm-hot.de)

Text: Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal

Offizielle Briefmarke erscheint zum Sachsenringjubiläum

Die Briefmarke zum 80jährigen Jubiläum des Sachsenrings

Pünktlich zum Sachsenring-Jubiläum wurde eine so genannte „personalisierte Briefmarke“ der Österreichischen Post herausgegeben. Das Motiv mit dem Wert von 0,55 Euro zeigt den Start der Formel 2-Wagen im Jahre 1950 mit dem Sieger Toni Ulmen im Veritas-Rennwagen links im Bild, sowie die Schriftzüge „1927-2007“ und „80 Jahre Sachsenring“.
Die Österreichische Post bietet seit 2003 die Möglichkeit, privat Briefmarken drucken zu lassen, welche auch Frankaturkraft im Ausgabeland Österreich haben. Die Auflagenhöhe der Briefmarke kann der Nachfrage angepasst werden. Da sich Briefmarken mit Kraftfahrzeugmotiven und Motorsportmotiven im Besonderen immer großer Beliebtheit bei Motivsammlern erfreuen, erschienen schon Marken von Bernd Rosemeyer und Auto Union, Rudolf Carraciola und Mercedes sowie vom GP von Frankreich 1954 und weitere Motive. Weiterlesen

Neues Buch über den ersten Sachsenring erschienen

Das Buch erzählt von den Vorläuferrennen im Moritzburger Wald 1924-1926, von den Rennen im Grillenburger Wald 1927 mit 35.000 Zuschauern bis 1933 zum Deutschen Motorradmeisterschaftslauf mit über 50.000 Zuschauern (ab 1931 „Sachsenring“) und von der Entstehung des „Goldenen Sachsenringes“, welcher heute wieder jedes Jahr an den jeweils rundenschnellsten Fahrer in der Moto-GP-Klasse verliehen wird, sowie den Fahrern und Maschinen, die zu dieser Zeit am Start waren.

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos und Bussen in Richtung Grillenburger Wald. Zwischen 5.38 Uhr und 6.19 Uhr karren vom Dresdner Hauptbahnhof vier Sonderzüge Tausende von Nichtmotorisierten nach Klingenberg-Colmnitz. Ihnen folgten zwischen 8.48 Uhr und 9.07 Uhr drei weitere Sonderzüge mit Nachzüglern. Wer mit der Eisenbahn nicht wegkommt, der fährt mit Sonderbussen, die zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ab Hauptbahnhof abgehen. In gleicher Weise rollte die Zuschauerkavalkade aus Richtung Chemnitz heran. Aus den umliegenden Dörfern strömten auf Feld- und Waldwegen Tausende dem improvisierten Waldstadion zu. Nicht wenige drückten sich auf Schleichwegen an den Absperrungen vorbei und mogelten sich mit ihrem Anhang ohne Zahlung des Eintrittsgeldes von 50 Pfennig pro Person an die Piste…

(Auszug)

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