DEFA-Film „Rivalen am Steuer“ jetzt auf DVD

DVD: „Rivalen am Steuer“

Mit großem Aufwand drehte die DEFA im Jahr 1956 den Rennsportfilm „Rivalen am Steuer“. In der noch jungen DDR sollten die Erfolge der Eisenacher Motorenwerke (EMW) gegen die westdeutschen Porsche bei den 1,5-Liter-Rennsportwagen endlich auch auf der Leinwand gezeigt werden. Da diese Klasse durch die FIA zur Saison 1957 nicht mehr ausgeschrieben wurde, folgte im April des gleichen Jahres die Auflösung des EMW-Rennkollektivs. Nach kurzer Zeit wurde auch der Streifen wieder aus den Lichtspielhäusern der DDR verbannt und verschwand schließlich in den Archiven der DEFA. Dem langjährigen wiederholten Anfragen von Mike Jordan ist es zu verdanken, dass über 50 Jahre später der Film nun endlich auf DVD erscheint. Die Ausgabe wird durch zusätzliches Bonusmaterial, wie etwa einem Interview mit Peter Melkus („Mein Vater hat da mitgespielt…“) und der Dokumentation „Jagd um Sekunden“ aus dem Jahr 1953 bereichert. Weiterlesen

Neue Briefmarkenserie startet: Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports

Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports: Peter Mücke auf Zastava 1100 1980 in Schleiz

Mit der Ausgabe „Peter Mücke – Zastava 1100 – Schleiz 1980“ startet eine neue Serie von personalisierten Briefmarken der österreichischen Post. Im weiteren Verlauf sollen Fahrzeuge wie Wartburg, Trabant, Skoda, RS 1000, aber auch Motorräder wie MZ und Simson auf Briefmarken vorgestellt werden. Der Zeitpunkt der Herausgabe und die Reihenfolge hängen von der Verfügbarkeit der Motive und der Zustimmung der Akteure, die auf den Marken abgebildet werden sollen, ab. Da das Motorrennsport-Archiv Jordan die Herausgabe der Marken übernommen hat, werden Sie auf dieser Website von jeder Neuausgabe aktuell informiert. Über den Shop können Sie die Briefmarken, die (nur) in Österreich Frankaturkraft haben, erwerben. Weiterlesen

Sachsenring-Spiel nach 70 Jahren neu aufgelegt

Das Spielbrett, gestaltet von Otto Baumgärtel

Die seit 1927 bestehende Rennstrecke „Sachsenring“ durch die westsächsische Stadt Hohenstein-Ernstthal und Umgebung bietet die Vorlage für dieses Würfelspiel. Es wurde als „Großer Preis von Europa“ 1937 erstmals herausgegeben und in veränderter Form zum 80-jährigen Jubiläum des Sachsenringes neu aufgelegt. In einer limitierten Auflage sind Nachbildungen der originalen Motorradfahrer-Zinnfiguren enthalten (nur im Textil- und Rennsportmuseum zu erhalten).

Das Sachsenring-Spiel

Die zeichnerische Gestaltung stammt von dem Musterzeichner Otto Baumgärtel (1887-1972). Neben seinem Beruf als Textilgestalter widmete er sich auch der Porträt- sowie Landschaftsmalerei in seiner Heimat Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz. Im Spiel enthalten sind neben dem Spielbrett 6 Spielfiguren (Figuren aus Pappe), 2 Würfel und eine Freikarte für einen Besuch im Textil- und Rennsportmuseum (www.trm-hot.de)

Text: Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal

Offizielle Briefmarke erscheint zum Sachsenringjubiläum

Die Briefmarke zum 80jährigen Jubiläum des Sachsenrings

Pünktlich zum Sachsenring-Jubiläum wurde eine so genannte „personalisierte Briefmarke“ der Österreichischen Post herausgegeben. Das Motiv mit dem Wert von 0,55 Euro zeigt den Start der Formel 2-Wagen im Jahre 1950 mit dem Sieger Toni Ulmen im Veritas-Rennwagen links im Bild, sowie die Schriftzüge „1927-2007“ und „80 Jahre Sachsenring“.
Die Österreichische Post bietet seit 2003 die Möglichkeit, privat Briefmarken drucken zu lassen, welche auch Frankaturkraft im Ausgabeland Österreich haben. Die Auflagenhöhe der Briefmarke kann der Nachfrage angepasst werden. Da sich Briefmarken mit Kraftfahrzeugmotiven und Motorsportmotiven im Besonderen immer großer Beliebtheit bei Motivsammlern erfreuen, erschienen schon Marken von Bernd Rosemeyer und Auto Union, Rudolf Carraciola und Mercedes sowie vom GP von Frankreich 1954 und weitere Motive. Weiterlesen

Neues Buch über den ersten Sachsenring erschienen

Das Buch erzählt von den Vorläuferrennen im Moritzburger Wald 1924-1926, von den Rennen im Grillenburger Wald 1927 mit 35.000 Zuschauern bis 1933 zum Deutschen Motorradmeisterschaftslauf mit über 50.000 Zuschauern (ab 1931 „Sachsenring“) und von der Entstehung des „Goldenen Sachsenringes“, welcher heute wieder jedes Jahr an den jeweils rundenschnellsten Fahrer in der Moto-GP-Klasse verliehen wird, sowie den Fahrern und Maschinen, die zu dieser Zeit am Start waren.

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos und Bussen in Richtung Grillenburger Wald. Zwischen 5.38 Uhr und 6.19 Uhr karren vom Dresdner Hauptbahnhof vier Sonderzüge Tausende von Nichtmotorisierten nach Klingenberg-Colmnitz. Ihnen folgten zwischen 8.48 Uhr und 9.07 Uhr drei weitere Sonderzüge mit Nachzüglern. Wer mit der Eisenbahn nicht wegkommt, der fährt mit Sonderbussen, die zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ab Hauptbahnhof abgehen. In gleicher Weise rollte die Zuschauerkavalkade aus Richtung Chemnitz heran. Aus den umliegenden Dörfern strömten auf Feld- und Waldwegen Tausende dem improvisierten Waldstadion zu. Nicht wenige drückten sich auf Schleichwegen an den Absperrungen vorbei und mogelten sich mit ihrem Anhang ohne Zahlung des Eintrittsgeldes von 50 Pfennig pro Person an die Piste…

(Auszug)

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