Über 160 Starter zur 1. Grillenburger Gedenkfahrt

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos…

So war es nicht nur in den zwanziger Jahren, sondern auch anlässlich der 1.Grillenburger Gedenkfahrt am Sonntag, dem 10.Juli 2005.
Der Innenhof des Jagdschlosses von Grillenburg füllte sich mit einer schier endlos scheinenden Anzahl von Oldtimern, Teilnehmern und Besuchern. Über 160 Fahrzeuge konnte man in der Starterliste zählen, die sich anschließend auf die historische 14,5 km lange Rennstrecke des Sachsenrings bei Grillenburg (Kurort Hartha) machten. Weiterlesen

Neues Buch über den ersten Sachsenring erschienen

Das Buch erzählt von den Vorläuferrennen im Moritzburger Wald 1924-1926, von den Rennen im Grillenburger Wald 1927 mit 35.000 Zuschauern bis 1933 zum Deutschen Motorradmeisterschaftslauf mit über 50.000 Zuschauern (ab 1931 „Sachsenring“) und von der Entstehung des „Goldenen Sachsenringes“, welcher heute wieder jedes Jahr an den jeweils rundenschnellsten Fahrer in der Moto-GP-Klasse verliehen wird, sowie den Fahrern und Maschinen, die zu dieser Zeit am Start waren.

Als der Sonntagmorgen graute, rollten auf allen Zufahrtsstraßen endlose Kolonnen von Fahrrädern, Motorrädern, Autos und Bussen in Richtung Grillenburger Wald. Zwischen 5.38 Uhr und 6.19 Uhr karren vom Dresdner Hauptbahnhof vier Sonderzüge Tausende von Nichtmotorisierten nach Klingenberg-Colmnitz. Ihnen folgten zwischen 8.48 Uhr und 9.07 Uhr drei weitere Sonderzüge mit Nachzüglern. Wer mit der Eisenbahn nicht wegkommt, der fährt mit Sonderbussen, die zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr ab Hauptbahnhof abgehen. In gleicher Weise rollte die Zuschauerkavalkade aus Richtung Chemnitz heran. Aus den umliegenden Dörfern strömten auf Feld- und Waldwegen Tausende dem improvisierten Waldstadion zu. Nicht wenige drückten sich auf Schleichwegen an den Absperrungen vorbei und mogelten sich mit ihrem Anhang ohne Zahlung des Eintrittsgeldes von 50 Pfennig pro Person an die Piste…

(Auszug)