Europameisterschaftsläufe in Schleiz

Markenvielfalt bei den 125ern: Raffaele Filice (Honda), Thomas Mayer (Aprilia), Attila Magda (FGR), Gabriele Gnani (Gnani)

Zum zweiten Mal nach 2004 rollten Fahrer aus ganz Europa am Schleizer Dreieck an den Start. Obwohl man die Warm-up´s aufgrund des Nebels verschieben musste, sahen die 8.000 Zuschauer sechs hochkarätige Rennen. In der Klasse bis 125 Kubikzentimeter dominierte Georg Fröhlich fast das gesamte Wochenende. Nach dem Start lag er souverän in Führung, als das Rennen wegen eines Sturzes abgebrochen und neu gestartet werden musste. Doch auch die zweite Rennhälfte hatte der Wechselburger klar im Griff. Weiterlesen

Wetter-Kapriolen zum 71. Schleizer Dreieckrennen

Nachdem der Saisonauftakt der IDM am EuroSpeedway Lausitz schon verregnet war, spielte das Wetter auch zum Saisonhöhepunkt auf dem Schleizer Dreieck verrückt. Kurze Schauer und starker Regen mit Hagel überfluteten nicht nur den Streckenteil an der Seng, sondern forderten von den 10.500 Fans Geduld und Ausdauer. Auch für die Fahrer war der ständige Wechsel zwischen Regen und auftrocknender Strecke nicht einfach zu meistern.

IDM Superbike:

Doppelsieg für Michael Schulten in Schleiz

Michael Schulten war der überragende Fahrer beim 9. und 10. Lauf zur IDM Superbike. Mit einem Doppelsieg sicherte sich der amtierende Meister die höchstmögliche Punktzahl. Weiterlesen

Über 15000 Fans sahen Gespann-Spektakel

Unglaubliche Duelle in der Seitenwagen-WM

Zahlreich erschienen die Anhänger des Schleizer Dreiecks zum ersten Weltmeisterschaftslauf auf ihrem traditionsreichen Straßenkurs. Die gesamte Elite des Seitenwagen-Sports hatte sich zum 4. Lauf der WM 2005 angesagt. Leider nicht darunter der 10-fache Weltmeister und Welt-Cup-Sieger Steve Webster aus Großbritannien, der aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichtete. Im Rahmenprogramm gab es außerdem Rennen der F2-Sidecar und der internationalen Gespann-Meisterschaft zu sehen. Des Weiteren zeigten die Akteure der Deutschen Seriensportmeisterschaft ihr Können. Für den akustischen Höhepunkt sorgte der MZ-Cup, der jeweils am Samstag und am Sonntag ein Rennen austrug.

Seitenwagen-WM:

Die Tribünen am Buchhübel waren gut gefüllt

Eine interessante Renn-Form stellte das so genannte Match-Race dar. Am Samstag wurden die Viertel- und Halbfinals mit fünf Gespannen über je drei Runden ausgetragen. Am Sonntag folgte das Finale, welches Jörg Steinhausen für sich entschied. Der Deutsche übernahm damit die zwischenzeitliche Tabellenführung in der WM.
Diese sollte jedoch nur bis zum Sprintrennen über 11 Runden andauern, denn das britische Gespann Tim und Tristan Reeves eroberte mit dem Sieg die Tabellenspitze zurück. Jörg Steinhausen und Trevor Hopkinson mussten sich am Ende nur knapp geschlagen geben, sie erreichten Platz 2. Die Zuschauer sahen ein atemberaubende Dreirad-Artistik, bei die Führung mitunter mehrmals pro Runde wechselte.

Jörg Steinhausen wollte unbedingt den Sieg im Hauptrennen

Den Abschluss bildete das Gold-Race über die 22-Runden-Distanz. Wieder hieß das Duell an der Spitze Steinhausen gegen Reeves. Der Buchhübel bebte bei jeder Umrundung, denn wieder hatte sich der Abstand der beiden führenden Gespanne verändert. Hinter den Führenden lieferten sich Manninen/Kuismanen und Pedder/Steadman einen ebenso spannenden Kampf um den letzten Podestplatz. In der letzten Runde hing Jörg Steinhausen am Hinterrad seines ärgsten Konkurrenten. In der letzten Schikane setzte er alles auf eine Karte und versuchte ein letztes Überholmanöver. Er verspielte dabei die sicher geglaubten Punkte für den zweiten Platz. Das Rennen endete für ihn in einem mehrfachen Überschlag, wobei er sich und seinen Beifahrer so sehr verletzte, dass die beiden in das Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Trotz allem ging der Unfall offensichtlich ohne ernstere Verletzungen für Jörg Steinhausen und seinen Beifahrer Trevor Hopkinson aus.

Die Sieger Tim und Tristan Reeves grüßen ihre Fans

Aber auch dieser Abschluss konnte nicht über ein gelungenes Rennwochenende mit äußerst spannenden Rennen hinwegtäuschen. Schon am 6. und 7. August kann man die Fahrer der IDM-Klassen am Schleizer Dreieck bewundern.

Rekordjagd von Seng bis Buchhübel

Marcel Steiner – mit neuem Streckenrekord zum Sieg

Beim 8. Bergrennen auf dem historischen Schleizer Dreieckskurs fiel dank einer neu asphaltierten Strecke und einer guten Witterung sowohl die Streckenrekord der Sportwagen, als auch der der Tourenwagen. Gleich 6 Wertungsläufe sahen die 2000 Zuschauer am Sonntag, da man die neue Querspange als Rückführungsstrecke nutzte. Damit entfielen die sonst üblichen Rückführungspausen.

Patrik Zajelsnik war bester Deutscher in Schleiz

Für Seriensieger Herbert Stenger läuft es in dieser Saison nicht

120 Fahrer stellten sich der Herausforderung. Darunter auch der Schweizer Marcel Steiner, der mit seinem Martini MK 77 BMW erstmalig in Schleiz an den Start ging. Er sollte den Seriensieger und Rekordhalter auf der 2100 Meter langen Strecke, Herbert Stenger, unter Druck setzten. Weiterlesen

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