Motorsport zwischen Technologieentwicklung und Marketing / Motorsport between technological evolution and marketing

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Die Formel E bestreitet von September 2014 bis Juni 2015 ihre erste Saison. Am 23. Mai 2015 wird die neue Rennserie für elektrisch angetriebene Rennwagen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin gastieren. In unserer ersten Vorschau widmeten wir uns der Berliner Motorsport-Geschichte. Diesmal geht es um die Geschichte und die Zukunft des Motorsports sowie die Technologieentwicklung für die Automobilindustrie.

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Formula E runs its inaugural season from September 2014 until June 2015. On 23 May 2015 the new series for electric driven racing cars will host an event on the former Tempelhof airport in Berlin. In our first preview we focused on Berlin’s motorsport history. This time we will concentrate on the history and future of motorsports as well as technological development for the automotive industry.

Nicht nur Unterhaltung

Bisher boten die ersten Rennen zur Formel E spannenden Rennsport. Andere Rennserien, wie beispielsweise die Formel 1 und die DTM, befinden sich derzeit in einer Krise. Die Zuschauerzahlen gehen zurück, die Show auf der Strecke lässt manchmal zu wünschen übrig. Expertengruppen werden damit beschäftigt, wie man das Publikum wieder begeistern kann, so dass es – wie einst – in Scharen begeistert an die Rennstrecken strömt. Die Formel E verfolgt in diesem Punkt am radikalsten einen einfachen Ansatz, der schon vor 100 Jahren funktionierte: Es geht um neue Technologien, die für die Serienproduktion relevant sind! Anders als andere Sportarten ist Motorsport kein Selbstzweck, er diente nie allein der Unterhaltung. Vielmehr war Motorsport seit Anbeginn ein Schauplatz für die neueste Automobiltechnik, ein Forschungswettstreit, bei dem neue Technologien unter Extrembedingungen erprobt werden und in Rennen gegeneinander antreten.

Not only entertainment

So far, the first races of Formula E offered exciting racing. Other racing series, such as Formula 1 and the DTM, are currently in a crisis. The viewing figures decrease, the show on the track sometimes leaves a lot to be desired. Groups of experts are busy how to inspire the audience again, so that excited people will flock to the racing circuits as it used to be before. Concerning this point, Formula E pursues most radically a simple approach that worked already 100 years ago: It’s about new technology, relevant for mass production! Unlike other sports, motorsport is not an end in itself, it never served entertainment alone. In fact, from its beginning racing was the scene of the latest automotive technology, a research competition, where new technologies will be tested under extreme conditions and compete in races against each other.

Video: Grand-Prix 1902-1951

Start zum ersten Rennen in der Geschichte der Formel E in Peking / Start of the inaugural race of Formula E at BeijingFoto: Sam Bloxham

Formel E Kalender /
Formula E calendar

13.09.2014   Beijing/CHN
22.11.2014   Putrajaya/MYS
13.12.2014   Punta del Este/URY
10.01.2015   Buenos Aires/ARG
12.03.2015   Miami/USA
04.04.2015   Long Beach/USA
09.05.2015   Monte Carlo/MCO
23.05.2015   Berlin/DEU
06.06.2015   Moscow/RUS
27.06.2015   London/GBR

Technologieentwicklung und Marketing in der modernen Formel 1

Nach der anarchischen Frühzeit des Motorsports erfolgten erste Reglementierungen des Fahrzeuggewichts und des Kraftstoffverbrauchs. Später folgten Beschränkungen des Hubraums und der Zylinderzahl. In den letzten Jahrzehnten wurde in der Formel 1 insbesondere die Fahrzeugaerodynamik immer mehr reglementiert. Die Forschung in diesem Bereich verschlingt zum einen Unsummen, zum anderen ist die aerodynamische Entwicklung moderner Rennwagen für die Serienproduktion kaum relevant. Die gewonnenen Erkenntnisse über das aerodynamische Verhalten von Rennwagen lassen sich vielleicht noch im Sportwagenbereich auf Straßenfahrzeuge übertragen, ob diese im Straßenverkehr dann auch tatsächlich einen Nutzen bringen, kann bezweifelt werden. Der gesunde Menschenverstand weiß, dass technische Errungenschaften, wie zum Beispiel vom Auspuff angeblasene Unterböden, Doppeldiffusoren oder F-Duct-Systeme den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand und das Wohlbefinden der Bevölkerung nur unmerklich heben. Doch Verbote und Reglementierungen werden solche Auswüchse auch in Zukunft nicht verhindern, im Gegenteil, es werden weitere Entwicklungskosten für neue Konzepte fällig. Aber warum engagieren sich dann heute überhaupt noch Firmen und Hersteller in der Formel 1? Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Weil man seine Marke in dieser Meisterschaft mit Prestige und einem sportlichen Image aufladen kann. Es ist also vor allem gutes Marketing, das Firmen durch ihren Auftritt in der Formel 1 kaufen. Und mit dem entsprechenden Budget kann das jeder kaufen, denn man muss heutzutage nicht das Know-How eines etablierten Automobilherstellers besitzen, um in der Königsklasse erfolgreich zu sein. Das hat ein österreichischer Brausehersteller in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen.

Technological evolution and marketing in modern Formula 1

After the anarchic early days of motorsport, first regulations of the vehicle weight and fuel consumption were carried out. Later restrictions for engine capacity and the number of cylinders followed. In the recent past particularly vehicle aerodynamics were regimented in Formula 1. On the one hand research in this area costs enormous sums of money, on the other hand the aerodynamic development of modern racing cars is hardly relevant for the mass production. The knowledge obtained on the aerodynamic behavior of racing cars may be transferred to road vehicles in the sports car segment, whether this actually brings a benefit in use on the public highway can be doubted. It is common sense that technological achievements, such as exhaust-blown floors, double diffusers or F-Duct-systems only imperceptibly raise the overall social prosperity and the well-being of the population. However, bans and regulations will not prevent such excesses in the future. Far from it! There are more development costs due to find new concepts. But then why are companies and manufacturers engaged in Formula 1 at all? The short answer to this question is: Because you can boost your brand with prestige and a sporty image in this championship. It is primarily good marketing, that companies are buying by taking part in Formula 1. And – given the money – everyone can buy it, because you do not need to have the know-how of an established car manufacturer today in order to be successful in the premier class. This was impressively demonstrated by an Austrian beverage company in recent years.

Nachdem das Motorenreglement für 2014 genau aus diesen Gründen geändert wurde und inzwischen aufgeladene V6-Hybrid-Motoren zum Einsatz kommen, hat sich die Lage in der Formel 1 nicht gebessert. Zwar sollte das Problem Serienrelevanz damit angepackt werden, doch dem eigentlich vorgesehenen Weltmotor (4-Zylinder-Motorblöcke / mit Turbo und Hybrid auf Formel-1-Leistungsniveau gebracht), wie er in der WTCC und der Rallye-WM zum Einsatz kommt, wurde eine Abfuhr erteilt. Man kocht eben lieber weiter sein eigenes Süppchen und stellt mit Maßnahmen wie DRS (Klappflügel), Optionsreifen und doppelten Punkten beim WM-Finale sicher, dass zumindest oberflächlich die Show für das Marketing stimmt. Für Bernie Ecclestone ist die Formel 1 nur ein Teil der Unterhaltungsindustrie und das spiegelt sich dann auch in den getroffenen Maßnahmen wider. Inzwischen werden sogar Stimmen laut, die eine Rückkehr zu weniger komplexer, weniger zukunftsweisender Motorentechnik fordern. Doch ist das die Lösung? Ein Motorsport, der nur das liefert, was die Marktforschung für die Zielgruppe vorsieht? Hätten die motorsportlichen Pioniere vor 100 Jahren ebenso gehandelt, sie wären wohl als Jockeys beim Pferderennen gelandet, denn um die Lobby des Automobils war es in der breiten Bevölkerung damals eher schlecht bestellt. Stattdessen hatten sie eine Vision von Mobilität und lebten diese gegen alle Widersprüche aus. Heute ist diese Mobilität aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Der Motorsport braucht deshalb in Zukunft einen kontrollierteren Wettbewerb, der wieder hauptsächlich dem Fortschritt der Automobiltechnik dient, so wie es auch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Fall war. Selbst Experten wie Michael Schmidt sehen einen kompletten Neuanfang als einzig möglichen Ausweg.

After all, the engine regulations were changed for the 2014 season because of these reasons and turbocharged V6-hybrid-engines are now being used. But the overall situation in Formula 1 has not improved. Indeed the problem of relevance for mass production was supposed to be tackled, but the provided world engine concept (4-cylinder engine blocks / brought to Formula 1 level with turbo and hybrid system), as used in the WTCC and the World Rally Championship, was rejected. Formula 1 prefered to continue doing their own thing with measures such as DRS (drag reduction system), option tyres and double points in the final race, assuring the show is ostensibly right from a marketing perspective. Bernie Ecclestone says Formula 1 is just a part of the entertainment industry and this is reflected by the measures taken. Meanwhile, voices are raised to call for a return to less complex, less cutting-edge engine technology. But is this the way forward? A motorsport-show, which only delivers, what market research has arranged for the target group? If the pioneers of motorsport would have acted just like that 100 years ago, they probably would have ended up as jockeys at a horse race, because among people the lobby of the automobile was rather poor in those days. Instead they had a vision of mobility and lived that out, against all contradictions. Today, this mobility is an indispensable part of everyday life for many people. Therefore motorsport needs a more controlled competition in the future, which mainly serves the progress of automotive technology again, as it was the case at the beginning of the 20th century. Even experts like Michael Schmidt see a completely new start as the only possible way out.

Spannende Stadtkurse gehören ebenso zur Formel E wie der profilierte Einheitsreifen für alle Wetterbedingungen. / Exciting city races are part of Formula E as well as a treaded tyre for all weather conditions.

Spannende Stadtkurse gehören ebenso zur Formel E wie der profilierte Einheitsreifen für alle Wetterbedingungen. / Exciting city races are part of Formula E as well as a treaded tyre for all weather conditions.
Foto: Jakob Ebrey

Das Formel-E-Konzept

Schon früher war Markting ein wesentlicher Grund, sich dem Technologie-Wettbewerb zu stellen. „Win on sunday, sell on monday“ hieß es damals unter den Automobilherstellern. Die Formel E zeigt, dass sich neue Technologien und gutes Marketing auch heute nicht gegenseitig ausschließen. Anders als andere Rennserien, welche nahezu ausschließlich auf kommerziellen Erfolg und damit auf Attraktivität für Zuschauer und Werbepartner setzen, hat die Formel E ein weiteres Ziel. Es geht eben nicht darum dem Fan eine Show in der Form einer enormen Geräuschkulisse mit aberwitzigen Geschwindigkeiten zu bieten. Es geht darum Sinn zu vermitteln und den Fortschritt der Technik aufzuzeigen, so radikal wie derzeit selten im Motorsport.

The Formula E concept

In the early days, marketing was indeed a major cause to face up to the technological competition. „Win on sunday, sell on monday“ was a popular slogan among car manufacturers back then. Nowadays, Formula E shows that new technologies and good marketing are not mutually exclusive. Unlike other racing series, Formula E is not just about commercial success by targeting the audience and attracting new advertising partners. Formula E has another target as well. It is not about offering a show for the fans with huge noise and insane speeds. The point is to convey a meaning and to illustrate the progress of technology, in a radical way like it is rarely done in motorsports these days.

Spark-Renault SRT_01EDer Formel-E-Einheitsrennwagen
Foto: Jerome Cambier
Leistung / power
200kW (270PS / bhp)
Höchstgeschwindigkeit / top speed
beschränkt auf 225km/h /
limited to 140mph
Hersteller / manufacturer:
Spark Racing
Chassis-Design / chassis design:
Dallara
Elektromotor / electronic engine:
McLaren Electronics Systems
Batterie / battery:
Williams Advanced Engineering
Getriebe / gearbox
McLaren Electronics Systems
Reifen / tyres
Michelin
(profilierte 18-Zoll-Reifen /
18-inch treaded tyres)

Die erste Formel-E-Saison wird von allen 10 Teams mit dem Einheitsrennwagen Spark-Renault SRT_01E bestritten. Jeder der beiden Fahrer eines Teams hat zwei Fahrzeuge zur Verfügung. Im Rennen muss der Wagen aufgrund der beschränkten Batteriekapazität gewechselt werden. Das Ziel ist eine solide erste Saison zu zeigen und danach schrittweise den Technologie-Wettbewerb nur dort zuzulassen, wo dieser tatsächlich sinnvoll ist. Der Fahrzeugwechsel soll so schon bald überflüssig werden. Hersteller wie BMW beobachten die Entwicklung der Serie derzeit kritisch und werden in den nächsten Jahren ein Engagement prüfen.

In the first Formula E season all 10 teams run the standard racing car Spark-Renault SRT_01E. Each of the two drivers per team has two cars available. The cars have to be changed during the race due to the limited battery capacity. The goal is to show a solid first season and then gradually open the technological competition where this actually makes sense. Thus the vehicle change will soon be obsolete. Manufacturers like BMW observe the development of the series and will investigate a participation in the next years.

Jean Todt
Foto: LAT

Wir glauben, dass wir einen Rahmen geschaffen haben, um die positive Entwicklung der Serie über viele Jahre zu unterstützen, vor allem mit der schrittweisen Öffnung des Wettbewerbs zwischen Motor- und Batterie-Ausrüstern.

We believe we have created a framework to support the positive evolution of the series over many years, notably in opening gradually the competition between engine and battery suppliers.

Jean Todt (FIA Präsident / FIA President)

Zum Konzept der Formel E gehört auch, dass die Rennen ausschließlich auf Stadtkursen ausgetragen werden. Diese Strecken sind fahrerisch besonders anspruchsvoll, weil sie fast keinen Fehler verzeihen und meistens für einen spannenden Rennverlauf sorgen, wie man bei der Indycar-Serie sehen kann, die ihre Rennen ebenfalls vorwiegend auf Stadtkursen austrägt. Stadtrennen sind aber auch aus Marketingsicht interessant, um Early Adopter in den Metropolen der Welt anzusprechen und so die Marktchancen neuer Technologien zu erhöhen. Um mit Motorsport neue Zielgruppen anzusprechen bedarf es auch neuer Möglichkeiten zur Einbindung des Publikums. Der FanBoost ist der Versuch den Zuschauer näher an den Sport zu bringen. Mittels einer Online-Abstimmung erhalten die Fahrer vor jedem Rennwochenende die Stimmen ihrer Fans. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten im Rennen je fünf Sekunden 30kW Extraleistung zur Verfügung, die vom Lenkrad aus abgerufen werden kann. Für Traditionalisten sicher ein gewöhnungsbedürftiges Prozedere, das allerdings auch dazu beitragen kann, dass sich Pech mit Sympathie für das nächste Rennen ausgleicht.

It is also part of the Formula E concept, that the races are exclusively held on street circuits. These circuits are particularly challenging, because they forgive almost no mistakes and usually make for an interesting race, as you can see in the Indycar series, which races primarily on street circuits as well. City races are also interesting from a marketing perspective, as they address to early adopters in the metropolises of the world and thus target to increase the market potential of new technologies. To approach a new audience with motorsport also requires new ways of involving the spectators. The FanBoost is an attempt to bring the audience closer to the sport. The drivers get votes in an online voting from their fans before each race weekend. Each of the three drivers with the most votes gets five seconds of 30kW extra power in the race, which can be accessed from the steering wheel. Traditionalists certainly have to get used to that feature, however, it can be a way of compensating bad luck with sympathy for the next race.

Neue Technologien nicht nur im Formelsport

Das Reglement der Le-Mans-Prototypen mit Hybridantrieben in der FIA WEC funktioniert bereits seit 2012. 2015 werden mit Audi, Nissan, Porsche und Toyota vier Hersteller bei den großen Langstreckenrennen an den Start gehen und zeigen was sie können. Ein wichtiger Faktor dabei: die Konzepte der Hersteller sind grundverschieden, was Spannung und Überholmanöver ohne künstliche Hilfen verspricht. Erfolgreiche Formel-1-Fahrer wie Nico Hülkenberg und Fernando Alonso gehen inzwischen aktiv auf die Teams in der WEC zu, weil sie sich für einen Start mit diesen Wagen beim faszinierenden 24-Stunden-Rennen in Le Mans interessieren.
In der Tradition der Langstreckenrennen ist der Aspekt der Technologieentwicklung ohnehin viel stärker verankert und wurde nie von anderen Marketingzielen verdrängt. Anders als im Motorsport, ist alternative Antriebstechnologie in einer Vielzahl von Serienautomobilen heute schon selbstverständlich. Eine Rennserie mit diesen Fahrzeugen gibt es allerdings noch nicht. Elektrisch oder hybrid angetriebene Serienwagen im sportlichen Einsatz findet man aber dennoch. 2013 wurde beim internationalen Bergrennen in Osnabrück erstmals eine Gleichmäßigkeitsprüfung für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben in verschiedenen Leistungsklassen ausgeschrieben. Der E-Mobil-Berg-Cup wurde in diesem Jahr erfolgreich wiederholt und wird in den nächsten Jahren vielleicht auch den Weg in das Rahmenprogramm anderer Bergrennen finden. Dem MC Heilbad Heiligenstadt, Veranstalter des Ibergrennens, liegt eine Anfrage mehrerer Hochschulen vor, die im Rahmen des Bergrennens einen Pokal für elektrisch betriebene Prototypen ausfahren wollen. Für den Motorsportclub würde sich damit auch neues Potential für Sponsoren aus der Automobilindustrie erschließen.

New technologies not only in formula racing

The regulations of the Le Mans prototypes with hybrid engines in FIA WEC work since 2012. Four manufacturers, Audi, Nissan, Porsche and Toyota, will take part in the major endurance races in 2015 and show what they can. An important factor here: the concepts of the manufacturers are fundamentally different and therefore promise excitement and a lot of overtaking without the help of artificial elements. Meanwhile successful Formula 1 drivers like Nico Hülkenberg and Fernando Alonso are approaching the teams in WEC for a drive at the fascinating 24-hour race in Le Mans.
The aspect of technological development is much more fixed in the tradition of endurance racing anyway and has never been superseded by other marketing objectives. Unlike in motorsport, alternative propulsion technology is much more commonly used in production cars today. However, there is no racing series with these cars yet. Nevertheless, road-going electric or hybrid powered cars can be found in racing. In 2013 the first regularity test for alternative engined vehicles in different engine-power classes was announced at the international hillclimb in Osnabrück. The E-mobile-Hillclimb-Cup was successfully repeated this year and will perhaps find its way into the framework programme of other hillclimb races in coming years. Several universities requested the MC Heilbad Heiligenstadt, organiser of the Iberg Hillclimb race, to run a cup for electric prototypes. The club sees the potential to secure sponsorship of the automotive industry with such a race.

Der E-Mobil-Berg-Cup wurde 2014 schon zum zweiten Mal im Rahmen des Osnabrücker Bergrennens ausgetragen. / The E-mobile-Hillclimb-Cup was run at the Osnabrück Hillclimb for the second time in 2014.

Der E-Mobil-Berg-Cup wurde 2014 schon zum zweiten Mal im Rahmen des Osnabrücker Bergrennens ausgetragen. / The E-mobile-Hillclimb-Cup was run at the Osnabrück Hillclimb for the second time in 2014.

Sollte der Weg des Automobils hin zu hocheffizienten Elektromotoren, versehen mit Energierückgewinnungssystemen und leichten, kapazitätsstarken Batterien führen, kann dies ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Unwelt, bei Beibehaltung der individuellen Mobilität sein. Wenn man sein Auto also in der Zukunft an der Steckdose aufladen kann, dann sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, wo der Strom herkommt. Grüne Technologie ist selbstverständlich nur dann sinnvoll, wenn sie auch mit nachhaltig erzeugter Energie aufgeladen wird. Selbst dann, wenn das Automobil, wie von einigen Herstellern befürchtet, in der Zukunft eine kleinere Rolle in der Fortbewegung spielen sollte, die im Motorsport errungenen Fortschritte in der Antriebstechnik werden ihre Relevanz nicht verlieren. Auch andere Beförderungskonzepte werden energieeffizienten Motoren und Antriebe verlangen.

If the automobile of the future is powered by a highly efficient electric engine provided with an energy recovery system and light, high-capacity batteries, this may be an important contribution to protect the environment, while maintaining individual mobility. When you plug in and recharge your car in the future, then you should not ignore where the electricity comes from. Of course, green technology only makes sense if it is charged with sustainable produced energy. Even if the automobile, as feared by some manufacturers, should play a smaller role in the future of locomotion, the progress of propulsion technology gained in motorsport will not lose its relevance. Other transportation concepts will require energy-efficient engines and propulsions as well.

Titelfoto: Frederic Le Floc’h

Andy Jordan

Andy Jordan

andyjordan@motorrennsportarchiv.de

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