Was kommt 2011?

Rückblickend auf 2010 kann man sagen, dass sich nach einem kleinen Rückgang in 2009 wieder alles stabilisiert hat. Unsere Website wurde knapp eine Million Mal gefunden und über 350.000 Besucher schauten sich die Seite näher an, was erstmals einen Schnitt von über 1000 Besucher am Tag (genau 1013) ergibt. Durch die Partnerschaft mit enviaM wurde ein dabei neuer Kundenkreis erschlossen.

Das Archiv diente auch 2010 wieder international als wichtige Quelle für Bücher und Fachtexte. Des Weiteren werden die Angebote für Sammlerzwecke genutzt. Den Schwerpunkt unserer Berichterstattung bildeten wie immer die ostdeutschen Rennstrecken, insbesondere die IDM-Serie und Bergrennen. Weiterlesen

Rennlegenden treffen sich auf Schloss Schleinitz

Fast 40 Jahre nach den Weltmeisterschaftsläufen auf dem alten Sachsenring trafen sich die ehemaligen Teilnehmer aus der DDR wieder.

Für ein Treffen der besonderen Art hatte Organisator und Ex-Rennfahrer Stromhardt Kraft auf Schloss Schleinitz geladen. Eingeladen waren die ehemaligen Motorradrennfahrer aus der DDR, die zwischen 1961 und 1972 an den Weltmeisterschaftsläufen auf dem Sachsenring teilnahmen. Mehrere Monate und unzählige Arbeitsstunden hatte Stromhardt Kraft für das „Aufspüren“ der Adressen und das Herstellen der Kontakte gebraucht. Aber es sollte sich lohnen, denn viele folgten Krafts Ruf und kamen. Unter ihnen so bekannte Namen wie Heinz Rosner, Bernd Tüngethal, Helmut Weber und Friedhelm Kohlar. Weiterlesen

5. Briefmarke der Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ erschienen

Die neue Skoda-Briefmarke

Es handelt sich um den Skoda 120 von Hans-Jürgen Käppler. Aufgenommen wurde das Bild 1988 am Buchhübel in Schleiz vom bekannten Fotografen Hannes Bemme aus Leipzig, dessen Archiv sich nunmehr in Hohenstein-Ernstthal befindet.

Erich Käppler 1953 auf der Halle-Saale-Schleife

In der Familie Käppler wurde das Rennfahrerblut vererbt. Der Vater Erich Käppler schaffte es bis zum DDR-Vizemeister in der 1100ccm Sportwagenklasse 1955 mit einem VW-Eigenbau.

Hans-Jürgen Käppler im Meister-Lada 1980 auf dem Sachsenring

Hans-Jürgen Käppler begann 1965 mit einem Wartburg-SEG als Monoposto-Fahrer. Nach einer durchwachsenen Karriere und einer Rennpause in den siebziger Jahren stieg Käppler 1978 in den Tourenwagensport mit einem Skoda ein, wurde dann 1979, jedoch auf Shiguli, DDR-Tourenwagenmeister. 1980 und 1981 folgten noch zwei Vizemeistertitel. 1980 und 1982 stand er auch am Sachsenring auf dem Podest. Fortan konnte er sich nicht mehr in die Spitze der Tourenwagengesamtwertung fahren. In den Jahren ab 1987 fuhr er den abgebildeten neuen Skoda 120. Heute betreibt er das familiäre Autohaus der Marke Skoda in Großwaltersdorf und schaut dem aktuellen Motorsportgeschehen noch gelegentlich zu.

Die Briefmarken der Serie sind in unserem Shop erhältlich.

Irische Verhältnisse auf dem Frohburger Dreieck

Die Rennen zur IRRC gewann Didier Grams (226) vor Udo Reichmann (270) und Thilo Häfele (281)

Mit Dauerregen an beiden Veranstaltungstagen erwartete die 48. Ausgabe des Frohburger Dreiecksrennens nur die treuesten unter den sonst so zahlreichen Zuschauern. Die, die gekommen waren, erlebten allerdings einen ereignisreichen Renntag. Viele Fahrer kamen auch wieder aus Irland und Großbritannien, der Heimat der Straßenrennen. Sie fühlen sich seit Jahren in Frohburg wie zu Hause, beim diesjährigen Rennen dürften auch die Witterungsbedingungen einen Beitrag dazu geleistet haben. Weiterlesen

Tourenwagen-WM: Oschersleben bleibt BMW-Land

Andy Priaulx führt das Feld durch die Motorsport-Arena Oschersleben

Als einer der wenigen Austragungsorte ist Oschersleben seit dem Neubeginn der Tourenwagen-WM fester Bestandteil im Saisonkalender. Die Läufe 15 und 16 der WTCC 2010 in der Motorsport-Arena vor 44.000 Zuschauern waren einmal mehr ein voller Erfolg.

An der Tabellenspitze reisten Yvan Muller (199/Chevrolet), Gabriele Tarquini (194/Seat) und Andy Priaulx (183/BMW) dicht beieinander an. Jede Marke hatte damit noch ein heißes Eisen im Feuer. BMW ist unter Zugzwang und musste in Oschersleben dringend Punkte gutmachen. Der Bördekurs ist traditionell ein gutes Pflaster für die Bayern, gewann man hier doch seit der WTCC-Premierensaison 2005 ganze zehn Rennen. Seat war seither nur zwei Mal erfolgreich, Chevrolet blieb bisher auf deutschem Boden sogar völlig erfolglos. Weiterlesen

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