Deutsche WM-Piloten melden sich in Oschersleben zurück

Jörg Müller sicherte sich seinen ersten Saisonsieg und will nun auch wieder um den WM-Titel mitreden

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft war am Pfingstwochenende in der Motorsport Arena Oschersleben zugast. 34.000 Fans sahen neben den packenden Rennen um den WM-Titel auch Läufe zur ADAC Procar-Serie, den internationalen Formel 3000 Masters, der Formel BMW und der Mini Challenge.

WTCC:

Zwei Podestplätze und nur ein Punkt Rückstand in der Meisterschaft – Dirk Müller

Das Zeittraining der Tourenwagen-Weltmeisterschaft fand am Samstagnachmittag auf feuchter Strecke statt. Der Höhepunkt sollte aber erst am Ende der 30minütigen Zeitenjagd erreicht werden. Auf dem abtrocknenden Kurs schnappte sich Andy Priaulx in seiner letzten Runde die Pole-Position. Die Seat-Piloten James Thompson, Rickard Rydell und Gabriele Tarquini mussten sich hinter dem Briten einreihen. Die „Schnitzer-Buben“ Dirk und Jörg Müller erlebten dagegen einen Tag zum Vergessen. Sie konnten bei ihrem Heimrennen nicht überzeugen und blieben mit Startplatz 6 bzw. 11 hinter den Erwartungen zurück. Weiterlesen

Björn Stuppi: „Pechsträhne hält weiter an“

Die Motorsport Arena Oschersleben musste Björn Stuppi leider ohne Meisterschaftspunkte verlassen

Im ersten Zeittraining in Oschersleben hieß es für mich auf Nummer sicher zu gehen und nicht zu stürzen, da die Wettervorhersage für das zweite Zeittraining Sonnenschein gemeldet hatte.
Trotz sicheren Fahrens stand ich am Ende des ersten Zeittrainings in der dritten Reihe.
In meiner ersten schnellen Runde des zweiten Zeittrainings musste ich dann leider vorzeitig in die Boxengasse rollen, da mein Motor hoch ging.
Mein Team stellte fest dass sich die Kurbelwellenlager in Luft aufgelöst hatten. Eine Erklärung dafür hatte man jedoch nicht.
Für mich hieß es dann das Treiben auf der Rennstrecke von außen zu beobachten und zu hoffen dass sich die Zeiten der anderen Fahrer nicht verbessern. Weiterlesen

Einige Ziele vom Winde verweht bei IDM-Runde 2

Dritter in Hockenheim – Zweiter in Oschersleben – Gelingt Rigo Richter (Hohenstein-Ernstthal) auf dem EuroSpeesway Lausitz sein erster Sieg seit 10 Jahren?

Die Motorsport Arena zu Oschersleben zeigte sich doch recht wechselhaft bezüglich des Wetters. Der Renntag wurde geprägt von einem sehr windigen, ja sogar stürmischen Wetter, welches aber größtenteils eine trockene Strecke präsentierte.

Bester Sachse in der IDM 125 – Eric Hübsch aus Lichtenstein holte seine ersten Punkte in der Saison 2006

Nur im Rennen der IDM 125 bescherte der Himmel an einer Stelle nasse Verhältnisse und in die fuhr auch noch der bis dahin an zweiter Stelle liegende Georg Fröhlich (Wechselburg). Das Resultat war ein Absitzer. Georg fuhr aber weiter und landete auf dem punktelosen 17. Platz! Aber auch sein wohl schärfster Rivale Randy Krummenacher hatte einen Sturz mit dem Ergebnis eines 14. Platzes. Ob Robin Lässer, der Sieger des Rennens, in der Tabelle vorn bleiben kann, ist sehr fraglich. Weiterlesen

Reifenpoker bei Seitenwagen-WM in Schleiz

Schneller Reifenwechsel vor dem Start – Für Roscher/Hänni war das Rennen trotzdem nach der ersten Runde vorbei

Man musste sich schon wetterfest anziehen, wollte man die Läufe zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft 2006 auf dem Schleizer Dreieck besuchen. Trotz Regen und Wind ließen es sich jedoch viele Fans nicht nehmen, die Tribünen auch in diesem Jahr wieder reichlich zu füllen. Sie sahen ein größtenteils von den wechselhaften Wetterbedingungen geprägtes Gold-Race, in dem sich die amtierenden Weltmeister Tim Reeves und Tristan Reeves durchsetzen konnten.

Der „Finnland-Express“ Manninen und Päivarinta pflügten in der zweiten Rennhälfte durch das Feld

Noch am Start waren sich die Teams nicht einig, welche Reifen man aufziehen sollte. Die Franzosen Sebastien Delannoy und Nicolas Bidault wählten für die nasse Strecke Regenreifen. Reeves/Reeves, die von der Pole-Position gestartet waren, fielen mit ihren Intermediates zunächst auf den zweiten Rang zurück. Weiterlesen

Sachsenring-Tests unter keinem guten Stern für WM-Piloten

Auch der Lichtensteiner Eric Hübsch nutzte die Chance zum Testen, bevor es am Wochenende zum 2. Lauf der IDM nach Oschersleben geht

Bei den zweitägigen Sachsenring Motorrad-Tests gab es im Lager der Motorrad-WM-Piloten für Tom Lüthi und Dirk Heidolf kein gutes Ende. Schon am ersten Tag bei trockenem Wetter erlitt Lühti nach einem Highsider einen Schlüsselbeinbruch und eine Gehirnerschütterung und bei Heidolf liegt Verdacht auf Kahnbeinbruch vor. Während Lüthi schon wieder auf einen Start in Mugello spekuliert, könnte es bei Heidolf, wenn die Diagnose sich erhärtet, auch länger dauern.

Anthony West musste nach dem Sturz von Heidolf die Testarbeit für das Kiefer-BOS-Team übernehmen

Am Himmelfahrtstag wurde bei wechselndem Wetter und teils nasser Strecke weitergetestet. Sowohl Sandro Cortese (Elit-Caffe Latte) als auch Anthony West (Kiefer BOS Racing) fuhren die Test für Ihr Team weiter. Die sächsischen Teams „Sachsenring Motorrad Unger“ und „ADAC Sachsen Junior Team Freudenberg“ nutzten ebenfalls die beiden Testtage.

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