Rekordjagd von Seng bis Buchhübel

Marcel Steiner – mit neuem Streckenrekord zum Sieg

Beim 8. Bergrennen auf dem historischen Schleizer Dreieckskurs fiel dank einer neu asphaltierten Strecke und einer guten Witterung sowohl die Streckenrekord der Sportwagen, als auch der der Tourenwagen. Gleich 6 Wertungsläufe sahen die 2000 Zuschauer am Sonntag, da man die neue Querspange als Rückführungsstrecke nutzte. Damit entfielen die sonst üblichen Rückführungspausen.

Patrik Zajelsnik war bester Deutscher in Schleiz

Für Seriensieger Herbert Stenger läuft es in dieser Saison nicht

120 Fahrer stellten sich der Herausforderung. Darunter auch der Schweizer Marcel Steiner, der mit seinem Martini MK 77 BMW erstmalig in Schleiz an den Start ging. Er sollte den Seriensieger und Rekordhalter auf der 2100 Meter langen Strecke, Herbert Stenger, unter Druck setzten. Weiterlesen

11. i-Bergrennen in Heiligenstadt

Uwe Lang auf Rekordfahrt

Nach einem neuen Melderekord nahmen 118 Starter die 2 Kilometer lange Bergrennstrecke im Nordwesten Thüringens unter die Räder. Darunter auch der zweimalige Gewinner der FIA Hill Climb Challenge Georg Plasa mit seinem BMW-Judd. Das Fahrerlager inmitten der Stadt Heilbad Heiligenstadt, so kennen die Fans ihr i-bergrennen, dessen Tradition bis in die 20er Jahre zurückreicht. Nach drei Rennen in der DDR-Zeit gehen die Automobile seit 1998 wieder auf Zeitenjagd.

Patrik Zajelsnik – mit Platz 3 nur eine Sekunde hinter Rekordmeister Stenger

Drei Mal erklommen die Fahrer die Strecke mit 200 Meter Höhenunterschied und maximal 10% Steigung. Im ersten Durchgang konnte sich der Streckenrekordhalter Uwe Lang knapp gegen Herbert Stenger durchsetzen. Patrik Zajelsnik folgte mit zwei Zehntel Rückstand. Zum zweiten Lauf verbesserten sich die Bedingungen und prompt fuhr Lang eine Sekunde schneller. Er konnte sich damit um drei Zehntel von Stenger absetzen. Patrik Zajelsnik lag bereits über eine halbe Sekunde hinter dem Führenden. Weiterlesen

1. Rennsteig Bergrennen

In Thüringen gibt es eine neue Rennstrecke bei Ruhla. Man bezeichnet sich selbstbewusst als „Deutschlands längste Bergrennstrecke“, was 4020 Meter bedeutet. Fortsetzen will man die Thüringer Bergrenntradition, besonders des Glasbachbergrennens in den 70er und 80er Jahren. Das erste Rennen am 30. April – 01. Mai 2005 für Tourenwagen wurde von mehreren Unfällen bestimmt, wobei die vorhandene Einfachleitplanke mehrfach so verformt wurde, dass der Wettbewerb unterbrochen werden musste. So fand dann auch am Sonntag mit Müh und Not nur ein Wertungslauf statt, den der Bergspezialist Norbert Brenner auf Mercedes Benz Evo in 1:55,58 Minuten gewann. Der Rennsportlandschaft im Osten tut so eine Strecke gut, jedoch muss hier investiert werden, um weitere Rennen mit ansprechender Organisation und ohne schlimmere Unfälle durchführen zu können.

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