Ibergrennen findet zurück zu seinen Wurzeln – Alexander Hin siegt mit neuem Streckenrekord

Nach der Corona-bedingten zweijährigen Zwangspause zogen endlich wieder die Zelte und Wohnwagen der Bergrennsportler in die Straßen von Heilbad Heiligenstadt ein und mit ihnen der Motorensound der getunten Triebwerke. Das idyllische Fahrerlager mitten in der Stadt ist ein Novum im Kalender der deutschen Bergmeisterschaft und beherbergt Fahrer und Teams auf Parkplätzen und Fußwegen zwischen Hauseinfahrten und Vorgärten.

Auch die Verantwortlichen des MC Heilbad Heiligenstadt waren nach zwei vergeblichen Anläufen froh, endlich das 25. Jubiläumsrennen über die Bühne zu bringen. Unter dem Motto „zurück zu den Wurzeln“ besann man sich auf das wesentliche und verzichtete auf aufwändige Dinge wie zum Beispiel die Videoleinwand am Start oder einen aufwändigen Livestream für die Daheimgebliebenen. Vier Rennläufe hatte der Club für den Sonntag auf der nur etwas über zwei Kilometer langen Bergrennstrecke ausgeschrieben und dank der Wertung des Rennens zur Luxemburger Bergmeisterschaft durfte man sich außerdem über einige internationale Gäste freuen.

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Fans und Fahrer dürfen auf ein Wiedersehen mit den besten Bergrennfahrern Europas beim Glasbachrennen 2023 hoffen

25. Glasbachrennen: Europameister Merli siegt beim Jubiläumsrennen

Zwei Jahre länger als geplant musste die Bergrennsportgemeinschaft auf die Jubiläumsausgabe des Glasbachrennens warten. 2020 und 2021 fiel das Rennen auf Deutschlands längster Bergrennstrecke der Corona-Pandemie zum Opfer. Zuletzt versammelte sich in den Jahren zwischen 2013 und 2019 die Bergrennsportelite Europas, um auf der selektiven Strecke bei Bad Liebenstein um Punkte in der FIA European Hillclimb Championship zu fahren. Doch Ende letzten Jahres gab die veranstaltende Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland keine Meldung für einen EM-Lauf ab. Zu groß wäre das organisatorische und finanzielle Risiko ob der damals noch unklaren Corona-Situation gewesen.

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58. Int. Frohburger Dreieckrennen: Grams und Bian sind die neuen IRRC-Meister

In 60 Jahren konnte das Frohburger Dreieckrennen nur in drei Jahren nicht ausgetragen werden: 1968 rollten statt Rennmotorrädern sowjetische Panzer auf der Hauptverbindungsstraße südlich von Leipzig zum Prager Frühling in die damalige Hauptstadt der Tschechoslowakei, 1991 erhielt die Strecke nach der deutschen Wiedervereinigung zunächst keine Zulassung und 2001 war ein Mangel an Teilnehmern der Grund. Letztgenannte Absage war unter anderem der Auslöser für die Gründung des 3-Nationen-Cups (heute IRRC) und vielleicht werden wir in einigen Jahren auch dem Corona-Jahr 2020 und der insgesamt vierten Absage des Dreieckrennens in Frohburg etwas Positives abringen können. Der MSC Frohburger Dreieck musste zwar seine Jubiläumsveranstaltung zum sechzigsten Jahrestag im vergangenen Jahr auslassen, konnte aber mit den sonst im Rahmen der IDM stattfindenden Klassen Pro Superstock Cup und Twin Cup neue Gäste an seine Straßenrennstrecke locken. Auch in den beiden IRRC-Klassen Superbike und Supersport war die Titelentscheidung noch offen und somit für reichlich Spannung gesorgt.

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58. Int. Frohburger Dreieckrennen: Eindrücke vom Samstag

Der erste Renntag auf dem Frohburger Dreieck seit zwei Jahren verlief leider nicht ganz ohne Zwischenfälle. Im Training erwischte es Vassilos Takos in der Albert-Richter-Kurve und den Meisterschaftsführenden Lukas Maurer in der Schikane auf der Gegengeraden. Ob der Schweizer, der zuvor die schnellste Runde gefahren hatte, das Rennen morgen aus der Pole-Position aufnehmen kann ist noch unklar. In der Meisterschaftsentscheidung rechnen sich auch Didier Grams und David Datzer noch Chancen aus. Beide werden am Sonntag ebenfalls aus der ersten Startreihe starten.

Zum den Abschluss des Tages bot der Twin-Cup bereits einen Vorgeschmack auf den morgigen Renntag. In einem spannenden Rennen auf abtrocknender Strecke siegte Meisterschaftsfavorit Johann Flammann vor Kevin Wüst.

Am Sonntag stehen nicht weniger als 12 Rennen auf dem Zeitplan. Der erste Start erfolgt 8:30 Uhr.

Rückkehr der Road Racer auf das Frohburger Dreieck

Nicht nur das Frohburger Dreieckrennen fiel im vergangenen Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer, die gesamte Saison der International Road Racing Championship 2020 musste abgesagt werden. Die ehrenamtlichen Organisatoren der Straßenrennserie und ihrer Austragungsorte in Holland, Belgien, Deutschland, Tschechien und Finnland hatten sich frühzeitig zu diesem Schritt entschlossen, da der Aufwand für entsprechende Hygienemaßnahmen auf nicht-permanenten Rennstrecken besonders hoch ist. So werden erst in diesem Jahr die Nachfolger von Davey Todd und Matthieu Lagrive, den IRRC-Titelträgern 2019 in den Klassen Superbike und Supersport, gesucht.

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