Einzigartige Fotoalben zeigen Erlebnisse eines Rennsportenthusiasten

Vor 70 Jahren, als man seine Erlebnisse noch nicht mit dem Smartphone aufnehmen und blitzschnell über soziale Netzwerke teilen konnte, war das Festhalten von Erinnerungen noch mit viel Aufwand verbunden. Damals hieß es seine Erlebnisse auf Film zu belichten, zu entwickeln und schließlich die Abzüge mit viel Liebe in ein Album einzukleben, um dieses dann bei nächster Gelegenheit seiner Familie oder seinen Freunden zeigen zu können. Ein Rennsportenthusiast der zwischen 1950 und 1963 verschiedene Veranstaltungen in der DDR besuchte, fertigte dazu aufwändige Alben an. Fünf dieser wunderschön selbstgestalteten Fotoalben von Rennveranstaltungen konnten jetzt durch das Motorrennsport-Archiv Jordan erworben werden. Neben Fotos enthalten die Alben eine Reihe von eingeklebten Zeitungsausschnitten und Eintrittskarten, alles beschriftet und mit viel Liebe zum Detail illustriert.

Die Dresdner Autobahnspinne – Internationale Auto- und Motorradrennen auf der Autobahn bei Dresden-Hellerau 1951-1971

Weißer Hirsch, Wilder Mann, Blaues Wunder und Dresdner Autobahnspinne – Begriffe, die nicht nur Dresdner Einwohner kennen. In diesem Buch wird die Geschichte der Dresdner Spinne, die eigentlich „Autobahnspinne Dresden-Hellerau“ heißt, erzählt. Zwanzig Jahre lang, von 1951 bis 1971, wurde auf dem Autobahndreieck im Norden der Landes- bzw. Bezirkshauptstadt, in der Nähe des Flughafens Dresden-Klotzsche, internationaler Motorrennsport betrieben. Spitzensportler aus Ost und West trafen sich hier, fuhren gesamtdeutsche und internationale Rennen sowie DDR-Meisterschaftsläufe. Die Vorgeschichte des Motorsports rund um Dresden, Geschichten am Rande der Großveranstaltungen und die Einbindung der beteiligten Sportclubs runden das Gesamtbild ab. Rennberichte aus verschiedenen Publikationen geben die zeitgemäße Stimmung der rennbegeisterten Bevölkerung, der Aktiven und der vielen Helfer am Rande der Strecke wieder. Ebenso sind die Fotos von den Veranstaltungen authentische Dokumente dieser Zeit.

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Der letzte Kompressor-Zweitakter mit DKW-Genen

DKW-Entwicklungsingenieur August Prüßing, vor dem Krieg verantwortlich für die Zschopauer Rennsportabteilung, entwickelte ab 1945 in Chemnitz im Auftrag der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) einen Zweitakt-Gegenkolbenmotor mit zwei Zylindern und Centrix-Kompressor. Die Grundkonstruktion war für Hubräume von 250, 350 und 500ccm konzipiert. Dieser Motor war die letzte Neukonstruktion eines aufgeladenen Zweitakters und damit der Endpunkt einer glanzvollen Epoche, in der DKW seit den 1920er und 1930er Jahren eine herausragende Rolle im internationalen Motorradrennsport gespielt hatte.

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