Frohburger Stammgäste – Teil 5: Toni Rechberger

Am 26./27. September 2015 findet das 53. Internationale Frohburger ADAC Dreieckrennen statt. In unserer zehnteiligen Vorschau auf den deutschen Roadracing-Höhepunkt des Jahres stellen wir jede Woche zwei Fahrer vor, die ihre Maschinen seit langer Zeit Jahr für Jahr in Frohburg an den Start schieben.

Toni Rechberger vom MSC Rottenegg ist der schnellste Österreicher auf dem legendären Mountain Course der Isle of Man. Und nicht nur das: zwischen 1985 und 2011 startete er bei insgesamt 35 Rennen der weltbekannten Tourist Trophy und kam immer ins Ziel. Bei dem seit 1907 ausgetragenen Rennen ist er der Fahrer mit den meisten Zielankünften ohne je einen Ausfall verzeichnet zu haben. Dass er nicht nur ein Meister der Konstanz ist, bewies Rechberger 1988 und 2010, als er den Gesamtsieg beim Bergrennen Landshaag in seiner Heimat einfuhr. Dort begann er 1979 auch mit dem Motorradrennsport. 2014, 35 Jahre später, belegte Rechberger in der Endabrechnung der wiederbelebten Berg-Europameisterschaft für Motorräder den zweiten Platz in der 250ccm-Klasse.

In Frohburg brachte Anton „Toni“ Rechberger 1990 eine 500er-Yamaha und ein Yamaha-Superbike an den Start, damals noch auf dem alten Kurs durch die Stadt. Drei Jahre später wurde erstmals die neue Querspange als Start- und Zielgerade genutzt und Rechberger gelang im Superbike-Rennen sein bestes Ergebnis auf dem Dreieck. Nur der Sieger Steve Ward (GBR) kreuzte die Ziellinie vor ihm. Seit 2005 ist Toni Rechberger wieder regelmäßiger Gast auf Sachsens letzter Straßenrennstrecke – mit konstanten Zielankünften, wie es das Publikum von ihm gewohnt ist.

Andy Jordan

Andy Jordan

andyjordan@motorrennsportarchiv.de

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