Rekordteilnehmerzahl beim Zschorlauer Dreieckrennen

Heinz Rosner (li.) und Dieter Braun (re.) waren die Stargäste des 10. Zschorlauer Dreieckrennens. In der Mitte Fahrtleiter Thomas Haase.

Knapp 300 Teilnehmer, davon einige als Doppelstarter in den beiden Sonderläufen für Motorräder der wohlklingenden Marke NSU sowie der ehemaligen Rennfahrer, bildeten den Rahmen einer wirklich wieder rundum gelungenen Veranstaltung auf dem Zschorlauer Dreieck. „Einigen mussten wir sogar absagen, was mir wirklich sehr, sehr leid tut. Aber kapazitätsmäßig sind wir an unserer Grenze angelangt“, bedauerte der Fahrtleiter und Clubchef des veranstaltenden 1. Auer MSC im ADMV, Thomas Haase. Das zehnte Mal kamen nun schon Liebhaber der historischen Renntechnik und Fans einstiger Rennfahrergrößen in der beschaulichen Kleinstadt bei Aue auf ihre Kosten. Von AWO bis Zündapp, von Dieter Braun, Heiner Butz und Wolfgang Brand über Heinz Rosner und Thomas Heuschkel bis Frank Wendler und Gernot Weser. Beim Jubiläum waren wieder jede Menge Fahrzeuge und Fahrer am Start, die nach wie vor Rang und Name haben. Während die Teilnahme für den Lokalmatador Heinz Rosner Pflicht ist („Für mich als Ehrenmitglied des Clubs und zudem hier beheimatet eine sehr angenehme …“), fand auch der zweifache Ex-Weltmeister Dieter Braun schon das dritte Jahr hintereinander den Weg ins Westerzgebirge. „Ich komme immer wieder gern in den Osten unserer Republik. Ich habe hier tolle Erfolge gefeiert und die schönsten Erinnerungen an meine Grand-Prix-Karriere. Die Leute sind sehr nett, außerdem treffe ich hier viele mittlerweile gute Bekannte vom Sachsenring wieder“, beschrieb der lange Dielheimer seine Beweggründe.

Volkmar Krause am Sachsenring 1981 (Foto: Joachim Quandt)

Neben den obligatorischen Demofahrten, fand in diesem Jahr erstmals ein Lauf zum ADMV Classic Cup statt, was den Aufwand mit Zeitnahme usw. deutlich erhöhte. Alle waren voll des Lobes über die gelungene Veranstaltung, die dennoch ein trauriges Ende nahm. Nach seinem zweiten Lauf verlor der Hohenstein-Ernstthaler Rennfahrer Volkmar Krause im Fahrerlager aus bislang ungeklärter Ursache das Bewusstsein. Alle eingeleiteten Rettungsmaßnahmen schlugen leider fehl, so dass ein weiterer enthusiastischer Motorsportler jäh aus unserer Mitte gerissen wurde. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Fahrtleitung möchte auch auf diesem Weg den Hinterbliebenen ihr tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

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