mdr zeigt Film über die seinerzeit „modernste Automobilrennstrecke Europas“

Wer kennt noch die Anfänge des Motorsports in Sachsen? Die Bergrennen am Pöhlberg (ab 1921), am Fichtelberg (ab 1924) und bei Hohnstein (ab 1926) waren hochrangig besetzt. Nachdem 1927 der Nürburgring fertiggestellt wurde, wollte man für „ Mittel-, Nord- und Ostdeutschland“ einen repräsentativen Rundkurs dagegensetzen. So entstand in der Sächsischen Schweiz bei Hohnstein (nicht zu verwechseln mit Hohenstein-Ernstthal) zwischen 1933 und 1939 die „modernste Rundstrecke Europas mit Platz für 1 Million Zuschauer“. Auf dem zunächst „Deutschlandring“ und später „Großdeutschlandring“ genannten zehn Kilometer langen Rundkurs wurden nie Rennen ausgetragen. Die Strecke ist jedoch heute noch für jeden befahrbar. Der mdr greift in seiner Sendereihe „Der Osten – Entdecke wo Du lebst“ die Geschichte des „Großdeutschlandrings“ auf und begibt sich auf Spurensuche.

Sendetermin: mdr-Fernsehen, 14.07.2015 um 20:45 Uhr

Mike Jordan

Mike Jordan

mikejordan@motorrennsportarchiv.de

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Herr Jordan,
    unweit der alten Rennstrecke Sächsische Schweiz, dem ehemaligen Großdeutschlandring, entsteht in Heeselicht ein Motorradtreff mit Motorradmuseum. uns interessiert alles, was wir zur alten Rennstrecke erfahren können. Können sie uns dabei unterstützen?
    Derzeit wurde mir ein Siegerfoto überlassen, auf denen Winfried Kröber, Wolfgang Neumann und Günter Bunke zu sehen sind. Vermutlich eine Aufnahme von einem Rennen 1951. Gibt es in ihrem Archiv etwas über vorgenannte Fahrer?
    Konnte im Netz bisher leider nichts finden. Alle drei Fahrer waren aus Pirna-Copitz und sicher ist, das Kröber und Neumann bereits verstorben sind. Zu Günter Bunke gibt es dazu keine sichere Angabe.
    Ich würde mich sehr freuen, mehr über die nahegelegene Rennstrecke und ihre früheren Fahrer zu erfahren.
    Mit besten Grüßen
    Birgit Zwicker

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.