Excelsior – Vom Auf- und Abstieg einer Motorradmarke

Tyrell Smith auf Excelsior beim Sachsenringrennen 1936

Erfolgreiche Motorradhersteller sind heute meist in Japan und Italien beheimatet. Motorräder aus Großbritannien sind selten geworden, vereinzelt findet man heute noch die Marke Triumph beim Durchblättern eines Rennprogrammes. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sah das noch anders aus. Einer der damals zahlreichen erfolgreichen Motorradhersteller „Made in UK“ trug den Namen Excelsior. Paul Ingham hat die Motorsport-Geschichte der Bikes aus Coventry nun gleich in zwei Büchern zusammengefasst.

Nach den Anfängen noch vor dem ersten Weltkrieg, steigerten erfolgreiche Teilnahmen an den Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man in den zwanziger Jahren schnell das Ansehen der Excelsior-Motorräder. Siegreich beendete man die Lightwight TT 1929 und 1933. Weiterlesen

Briefmarken im Doppelpack

Sieghard Sonntag

Die beiden Klassen bis 1300ccm der Rennwagen mit dem MT 77 und der Tourenwagen mit den Lada waren die Topklassen des DDR-Automobilrennsports. So gibt es die neuen Briefmarken (Nr. 6 + 7 der Serie) „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ nun in der neuen Wertstufe von 62 Cent für den österreichischen Inlandsbrief.

Die neue Briefmarke zeigt Bernd Kasper in der Schleizer Waldkurve

Bernd Kasper war im Schatten von Ulli Melkus der erfolgreichste DDR-Formelfahrer der Geschichte. Mit seinen 5 Titeln und 4 Siegen beim „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“, also der Osteuropäischen Meisterschaft, kann sich seine Bilanz sehen lassen. Auf dem Briefmarkenmotiv fährt er den Melkus-Thassler (MT 77) in Schleiz 1988. Bernd Kasper verstarb 1994. Weiterlesen

Ist die Zukunft des Motorsports grün?

Worte wie Energiewende, Ökostrom und erneuerbare Energien haben derzeit Hochkonjunktur. Vielerorts macht man sich Gedanken um den Ausstieg aus der Atomenergie oder die Sicherung der Mobilität bei versiegenden Ölquellen.

Motorrennsport-Archiv investiert in Solarenergie
Mit der Installation einer Solarenergieanlage mit 9 Modulen investiert das Motorrennsport-Archiv in eine Form der umweltfreundlichen Energieerzeugung, die in den nächsten Jahren mit helfen soll die Energiequellen Öl, Kohle und Atomkraft zu ersetzen. Diese Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen und auch den Motorsport insgesamt in der Zukunft stark verändern. Weiterlesen

Was kommt 2011?

Rückblickend auf 2010 kann man sagen, dass sich nach einem kleinen Rückgang in 2009 wieder alles stabilisiert hat. Unsere Website wurde knapp eine Million Mal gefunden und über 350.000 Besucher schauten sich die Seite näher an, was erstmals einen Schnitt von über 1000 Besucher am Tag (genau 1013) ergibt. Durch die Partnerschaft mit enviaM wurde ein dabei neuer Kundenkreis erschlossen.

Das Archiv diente auch 2010 wieder international als wichtige Quelle für Bücher und Fachtexte. Des Weiteren werden die Angebote für Sammlerzwecke genutzt. Den Schwerpunkt unserer Berichterstattung bildeten wie immer die ostdeutschen Rennstrecken, insbesondere die IDM-Serie und Bergrennen. Weiterlesen

5. Briefmarke der Serie „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ erschienen

Die neue Skoda-Briefmarke

Es handelt sich um den Skoda 120 von Hans-Jürgen Käppler. Aufgenommen wurde das Bild 1988 am Buchhübel in Schleiz vom bekannten Fotografen Hannes Bemme aus Leipzig, dessen Archiv sich nunmehr in Hohenstein-Ernstthal befindet.

Erich Käppler 1953 auf der Halle-Saale-Schleife

In der Familie Käppler wurde das Rennfahrerblut vererbt. Der Vater Erich Käppler schaffte es bis zum DDR-Vizemeister in der 1100ccm Sportwagenklasse 1955 mit einem VW-Eigenbau.

Hans-Jürgen Käppler im Meister-Lada 1980 auf dem Sachsenring

Hans-Jürgen Käppler begann 1965 mit einem Wartburg-SEG als Monoposto-Fahrer. Nach einer durchwachsenen Karriere und einer Rennpause in den siebziger Jahren stieg Käppler 1978 in den Tourenwagensport mit einem Skoda ein, wurde dann 1979, jedoch auf Shiguli, DDR-Tourenwagenmeister. 1980 und 1981 folgten noch zwei Vizemeistertitel. 1980 und 1982 stand er auch am Sachsenring auf dem Podest. Fortan konnte er sich nicht mehr in die Spitze der Tourenwagengesamtwertung fahren. In den Jahren ab 1987 fuhr er den abgebildeten neuen Skoda 120. Heute betreibt er das familiäre Autohaus der Marke Skoda in Großwaltersdorf und schaut dem aktuellen Motorsportgeschehen noch gelegentlich zu.

Die Briefmarken der Serie sind in unserem Shop erhältlich.

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