Zwei Power-Tage mit Folgen

Australischer D-Zug zu Beginn des ersten Superbike-Rennens – Jones (87), Muggeridge (31)

Da aufgrund der genehmigten zehn Renntage am Sachsenring die Veranstaltung zur Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM) nur an zwei Tagen stattfinden konnte, wurden die Freien Trainings kurzerhand gestrichen und am Samstag sogleich zwei Qualifikationstrainings gefahren. Die hochmotivierten Akteure sorgten dabei für allerhand Schrott.

IDM Superbike

Dario Giuseppetti kann es kaum fassen – erster Ducati-Sieg 2012

Zunächst erwischte es Matej Smrz. Nachdem er in diesem Jahr schon viermal gewann, musste er im Training und im Warmup am Sonntag zu Boden. Trotz getapter Hand konnte er das Rennen nicht aufnehmen. Es sollte sich ein Bruch herausstellen. Auch Lucy Glöckner (Krumhermersdorf) ließ ein schrottreifes Motorrad zurück zur Box bringen, konnte am Sonntag aber auf den neunten Platz fahren, bevor sie im zweiten Rennen mit BMW-Teamkollegen Arie Vos aneinandergeriet und erneut stürzte. Weiterlesen

Porsche verliert – Porsche gewinnt

Das Feld der GT-Boliden sticht in die erste Kurve.

Zum 6. Stelldichein und somit zum 11. und 12. Saisonrennen hatten sich die GT-Boliden samt Ihren Fahrern am Lausitzring eingefunden. Neu im Fahrerlager war der Österreicher Karl Wendlinger. Der ehemalige Formel 1-Pilot löste Maximilian Mayer im Team Seyffahrt ab, um mit Jan Seyffahrt aber nicht besser abzuschneiden. Nachdem er im ersten Rennen mit dem anderen Formel 1-Veteran Heinz-Harald Frentzen aneinandergeriet und als Letzter gewertet wurde, war es im zweiten Rennen Platz 23. Auch die drei Audi R8 LMS ultra (zwei von Abt und einer von Mamerow) konnten an diesem Wochenende, wie schon in der gesamten Saison 2012 nicht überzeugen. Im ersten Lauf gab es einen Sieg von Christian Engelhart/Nick Tandy auf dem Porsche 911 GT3 R vom Team mit dem längsten Teamnamen: Geyer & Weining EDV-Unternehmensberatung / Schütz Motorsport. Weiterlesen

Steiner mit Streckenrekord zum Tagessieg in Oberhallau

Marcel Steiner erstürmte den Oberhallauer Berg in neuer Rekordzeit.

In den Weinbergen von Oberhallau ließen die Protagonisten der Schweizer Bergmeisterschaft nur eine Woche nach dem EM-Lauf in St. Ursanne bereits wieder den Asphalt glühen. Unterstützt wurden sie dabei vom KW-Berg-Cup, der sein alljährliches Gastspiel bei den Eidgenossen gab.

Für Joel Volluz ging es im zweiten Lauf auf dem Abschleppwagen talwärts.

Der amtierende Schweizer Bergmeister bei den Rennsportwagen und Streckenrekordinhaber (1:09,55), Marcel Steiner, wurde einmal mehr durch Joel Volluz gefordert, der in der Woche vor dem Bergrennen in Oberhallau seinen 21. Geburtstag feierte. Mit repariertem Getriebe, welches im letzten Rennlauf von St. Ursanne den Dienst quittiert hatte, schraubte Volluz den absoluten Streckenrekord schon im ersten Rennlauf auf 1:08,61. Steiner antwortete prompt, kam mit 1:08,65 allerdings nicht ganz an den entfesselt fahrenden Volluz heran. Weiterlesen

Faggioli gewinnt Duell der Giganten in St. Ursanne-Les Rangiers

Der dreifache Berg-Europameister Simone Faggioli im Werks-Osella.

Mit Spannung hatte die Bergrennsportgemeinschaft auf die diesjährige Ausgabe des Klassikers von St. Ursanne nach Les Rangiers gewartet. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke im Jura traf der Europa-Bergmeister der letzten drei Jahre, Simone Faggioli, auf starke Konkurrenz. Allen voran der Schweizer Marcel Steiner, der den Klassiker im letzten Jahr gewinnen konnte, als die Italiener das Rennen aufgrund von Sicherheitsbedenken boykottierten. Im Regenrennen 2010 verlor der französische Ausnahmefahrer Lionel Régal sein Leben. Seitdem wurden zusätzliche Maßnahmen zur passiven Sicherheit getroffen, der Charakter der Piste, auf der die Fahrer Spitzengeschwindigkeiten von über 250km/h und Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 175km/h erreichen, ist jedoch geblieben. Weiterlesen

Weltmeisterliches Wochenende in Oschersleben

Start zum Endurance-WM-Lauf

In der Motorrad-Endurance ging es nach zwei Jahren Pause in Oschersleben wieder mit dem FIM-Weltmeisterschafts-Prädikat an den Start. Über 8 Stunden, von 14.00 Uhr bis 22.00 waren die Teams unterwegs. Allerdings kam die ganze Meute nur eine Runde weit, dann crashte die Startnummer 67, die Suzuki vom MCP Starteam und ging in Flammen auf. Die erste Safetycar-Phase folgte. In der Spitzengruppe fahrend (Trainingsdritter) verlor dann Igor Jerman vom Team Monster Energie Yamaha-YART seine Maschine. Als er vom Kiesbett wieder auf das Gras kam, musste er ein zweites Mal zu Boden wo er unter dem Motorrad zu liegen kam und anschließend ging es in die Box. Weiterlesen

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