Der letzte Kompressor-Zweitakter mit DKW-Genen

DKW-Entwicklungsingenieur August Prüßing, vor dem Krieg verantwortlich für die Zschopauer Rennsportabteilung, entwickelte ab 1945 in Chemnitz im Auftrag der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) einen Zweitakt-Gegenkolbenmotor mit zwei Zylindern und Centrix-Kompressor. Die Grundkonstruktion war für Hubräume von 250, 350 und 500ccm konzipiert. Dieser Motor war die letzte Neukonstruktion eines aufgeladenen Zweitakters und damit der Endpunkt einer glanzvollen Epoche, in der DKW seit den 1920er und 1930er Jahren eine herausragende Rolle im internationalen Motorradrennsport gespielt hatte.

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Schleiz 1971: Karl-Heinz Schulze aus Berlin mit dem Melkus RS 1000 an der Box, während Klaus Reichelt, Dresden, vorbeizieht.

Archivbestände aktualisiert

Durch die Übernahme von Fotos aus dem Nachlass von Manfred Lauterbach (Annaberg-Buchholz) sind wieder wertvolle Bilder aus längst vergangenen Zeiten aufgetaucht, so zum Beispiel seltene Aufnahmen aus den Jahren 1970-72 vom Schleizer und Frohburger Dreieck, aber auch vom Sachsenring und von Brno. Interessenten, die Bilder aus dieser Zeit suchen, können sich gern bei uns melden und nach einem „Update 2020“ fragen.

Im Motorrennsport-Archiv Jordan sind aktuell 216.000 eigene Motive katalogisiert sowie weitere 70.000 Memorablien der Rennen erfasst und für Interessenten kurzfristig verfügbar.

Momentan werden weitere Inhaltsverzeichnisse des Literaturarchives erstellt.

Jimmie G. – Ein Versuch die rätselhaften Umstände des tödlichen Unfalls von James Guthrie zu erklären

Es war die letzte Runde des letzten Rennens, der 500ccm-Klasse beim Großen Preis von Deutschland 1937. Das Rennen wurde auf der Rennstrecke bei Hohenstein-Ernstthal ausgetragen, die erst später den Namen Sachsenring erhielt. Der sechsfache Isle of Man TT Sieger James Guthrie lag mit über einer Minute Vorsprung souverän in Führung. Für die abschließende Siegerehrung wurde bereits der Union Jack vorbereitet, doch zur Überraschung aller Anwesenden am Start-und-Ziel-Platz tauchte der Norton-Fahrer nicht mehr aus dem Waldstück etwa 500 Meter vor dem Ziel auf.

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SPEED von Mat Oxley: Eric Fernihough und der Traum vom Weltrekord

In seinem neuen Buch „SPEED – Das einzige wahrhaft fortschrittliche Vergnügen“ widmet sich Mat Oxley der Frühzeit des Motorradrennsports, als sich mutige Männer auf klapprigen Zweirädern mit experimentellen Motorkonstruktionen aufmachten, um in ein neues Zeitalter vorzustoßen. Einer dieser Männer war der Brite Eric Fernihough, der Ernst Henne und BMW in den 1930er Jahren mit einer selbstgebauten Maschine den absoluten Geschwindigkeitsweltrekord für Motorräder entriss.

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