Pokal eines der ersten Motorradrennen in Sachsen aufgetaucht

Es handelt sich um den Pokal eines Motorrad-Bahnrennens am 2. Oktober 1920 auf der Radrennbahn Dresden-Reick. Da sowohl Bahnrennen, als auch Zuverlässigkeitsfahrten noch vor den Rundstreckenrennen – so wie wir sie heute kennen – gefahren wurden, ist dieser Siegerpokal eines der frühesten motorradsportlichen Zeugnisse Sachsens.

Bekanntgeworden ist dieses spezielle Rennen in Dresden durch den Sieg von Max Hucke auf einer DKW. Es war erst der zweite Sieg überhaupt und der erste auf deutschem Boden in der Geschichte dieser später weltbekannten Motorradmarke. Ob der Pokal vielleicht der von Max Hucke ist, kann nicht gesagt werden. Weitere Klassensiege gingen an den Charlottenburger Georg Retienne (Indian), die Chemnitzer Arndt Gühne (Wanderer) und Felix Wolf (Wanderer), den Berliner Walter Ebstein (Star-Rad) und Herbert Ernst aus Breslau (NSU).

F9 – Der sächsische Konkurrent des Volkswagens

In den frühen 1950er Jahren, als die DDR noch in den Kinderschuhen steckte, Trabant und Wartburg das Laufen noch nicht gelernt hatten, griff der Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) auf einen Vorkriegsentwurf der Auto-Union zurück. 1950 stand der IFA F9 als bildschöner Sportwagen auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Mit einem starken Dreizylinder-Zweitaktmotor ausgestattet, erkannte man schnell auch das sportliche Potential des Wagens. Im gleichen Jahr bestritt ein Rennwagen auf Basis des F9 sein erstes Rennen am thüringer Sternberg. Weiterlesen

Stromhardt Kraft: Ich wollte Weltmeister werden

Stromhardt Kraft

Stromhardt Kraft

In seiner neuen Autobiografie erzählt der ehemalige Motorrad- und Autorennfahrer Stromhardt Kraft von seinem Traum Weltmeister zu werden. Um es vorweg zu nehmen, als Weltmeister in die Motorsport-Geschichtsbücher schaffte es der Mann mit dem außergewöhnlichen Vornamen nicht, dennoch errang er im Laufe seiner Karriere Rennsiege auf zwei und vier Rädern. Bekannt ist Stromhardt Kraft heute vor allem als Organisator des ADAC Haigo Historic Cups (Historische Automobilrennsport Interessengemeinschaft Ostdeutschland). Wie persönliche Lebensumstände, chronischer Geld- und Materialmangel oder seine unbekümmert-naive Einstellung zum Gesellschaftssystem der DDR den vermeintlichen großen Durchbruch und den Traum vom Vertrag als Werksrennfahrer verhinderten, kann nun in seinem neuen Buch „Ich wollte Weltmeister werden“ nachgelesen werden. Weiterlesen

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