Markus Reiterberger

86. Int. Schleizer Dreieckrennen: 28.000 Zuschauer feiern packende Rennen

Zu tausenden strömten die Fans in diesem Jahr wieder zu ihrem Dreieckrennen. Jubelorgien mit den Siegern am Buchhübel, wieder mit Freunden und Bekannten auf der Tribüne sitzen und die Stars der deutschen Motorradszene anfeuern als ob es nie eine Corona-Pandemie gegeben hätte. Nach über einem Jahr der Einschränkungen, war es für die Motorsportfreunde ein schönes Geschenk, dass ausgerechnet der Saisonhöhepunkt auf dem Schleizer Dreieck ohne Beschränkungen stattfinden durfte.

In 1:24,315 Minuten setzte Markus Reiterberger am Samstag die schnellste Zeit im Qualifikationstraining. Das Comeback des Bayern in der IDM-Superbike war erst wenige Tage vor dem Rennwochenende bestätigt worden. Die BMW S 1000 RR vom BCC Racing Team wurde kurzerhand auf Reiterbergers Bedürfnisse umgebaut, wobei auch sein Vater Thomas wieder als Mechaniker dabei war. Doch mit Ilya Mikhalchik aus dem Team EGS-alpha-Van-Zon-BMW von Werner Daemen zeichnete sich schon im Training ein Duell um die Rennsiege ab. Der Ukrainer war auf der neuen BMW M 1000 RR nur knapp eine Zehntelsekunde langsamer als Reiterberger auf dem Vorgängermodell.

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Patrick Hobelsberger (52) und Max Enderlein (32)

86. Int. Schleizer Dreieckrennen: IDM endlich wieder mit Zuschauern

Etwas länger als üblich mussten die Rennsportfreunde am Schleizer Dreieck auf die 86. Ausgabe ihres seit 1923 ausgetragenen traditionsreichen Straßenrennens warten. Die Corona-Pandemie führte im vergangenen Jahr zur Absage der Veranstaltung und auch die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) konnte ab August 2020 nur eine Notsaison unter strengen Hygieneregeln und ohne Zuschauer absolvieren. Auch die Saison 2021 steht bisher ganz unter dem unter Eindruck der Corona-Pandemie. Die ersten beiden Läufe am Lausitzring und auf dem Sachsenring mussten noch aufgrund des Infektionsgeschehens abgesagt werden, bevor die Rennsaison schließlich ab Mai mit den Events in Oschersleben und in Most (CZE) fahrt aufnehmen konnte. Der geplante Auftritt der IDM Superbike beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring fiel dann in der vergangenen Woche den verherenden Fluten in der Eifel zum Opfer. An eine Rennveranstaltung war unter diesen Umständen nicht zu denken, das Fahrerlager des Nürburgrings wurde kurzerhand zum Krisenzentrum für die Einsatzkräfte umfunktioniert.

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Traumwetter und Traumpublikum beim IDM-Saisonhöhepunkt in Schleiz

29.000 Zuschauer zählte der Veranstalter zur 85. Ausgabe des Schleizer Dreieckrennens. Seit 1923 ist der thüringer Straßenkurs Austragungsort für Motorradrennen, 1924 wurde hier der erste Deutsche Motorrad-Straßenmeister gekürt. Nicht jeder Fahrer kommt mit den Eigenheiten der anspruchsvollen Straßenrennstrecke zurecht und gerade in jüngster Vergangenheit waren die Serienorganisatoren nicht immer von den Improvisationskünsten der Schleizer begeistert. Doch der deutsche Motorradsport ist derzeit in einer schweren Krise und besondere Veranstaltungen, wie die Kombination mit dem Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring vor wenigen Wochen oder eben der Straßenkurs in Schleiz mit seiner großen und begeisterungsfähigen Zuschauerkulisse erhalten den deutschen Zweiradsport gerade am Leben.

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IDM Lausitzring: Premierensieg und Meisterschaftsführung für Julian Puffe

IDM Superbike

Ilya Mikhalchik ist in diesem Jahr angetreten seinen Meistertitel in der IDM Superbike zu verteidigen. Wie bereits bei Markus Reiterberger vor einigen Jahren, blieben dem Alpha Racing Van Zon-Piloten trotz teilweise überlegener Vorstellungen im vergangenen Jahr Wege in höhere Klassen verschlossen. Stärkster Widersacher sollte in diesem Jahr sein Teamkollege Julian Puffe sein, der sich am Lausitzring nur 11 Tausendstelsekunden hinter Mikhalchik als Zweiter qualifizierte.

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