Sensation! – Kinofilm von 1927 aufgetaucht

Titel des Filmes – an den Klebestellen zwischen den Sequenzen erkennt man das Original

Es gibt einen professionell gemachten 35mm-Kinofilm des ersten Rennens in Hohenstein-Ernstthal 1927! Der Film lag bei einem Filmvorführer in Chemnitz. Jedoch hat noch nie ein alter Rennfahrer oder Motorsportfan davon gesprochen, diesen Film je gesehen zu haben. Vielleicht ist er auch gar nicht gezeigt worden? Denn 1929 gab es ja das allgemeine Verbot von Straßenrennen. In Hohenstein-Ernstthal kamen 1928 noch mehrere schwere Unfälle hinzu und erst 1934 fand wieder ein Rennen hier statt. Weiterlesen

Highlight zum Sachsenring-Jubiläum

Titel des ersten Rennens in Hohenstein-Ernstthal

Zum 85jährigen Sachsenringjubiläum gibt es von uns ein besonderes Geschenk. Das Programm des ersten Badberg-Vierecks-Rennen, wie es damals hieß, ist als Reprint erschienen. Es handelt sich hierbei um das Originalheft des ersten Rennleiters Paul Berger, was am Eigentumsstempel ersichtlich ist. Das vierzigseitige Heft hat außer den Starterlisten viele weitere interessante Aspekte. Es wirbt für das Bergfest auf dem Pfaffenberg und enthält Verhaltensmaßregeln für die Zuschauer. Annoncen von Walter Wagner als DKW- und Schüttoff-Vertreter in Hohenstein-Ernstthal, des Kaffee Bauhütte, des Albertschlösschens, des Logenhauses, vom Mineralbad, vom „Grünen Tal“ in Gersdorf, der Einsiedler Brauhaus AG, vom Fotogeschäft Zienert auf dem Zillplatz und vielen weiteren Geschäftsleuten finanzieren das Heft. Weiterlesen

Joe Wood – 1932-2011

Journalist, Rennfahrer und Sachsenringfan

Joe Wood 1932-2011

Am 7. Juli 1932 erblickte Joe Wood das Licht der Welt, Wie ich erst jetzt erfuhr, schloss er am 12.12.2011 für immer die Augen. Joe Wood war der Motorsportjournalist im Irland der 1950 und 60er Jahre. Er schrieb für „Motorcycle News“ und andere Zeitschriften über die Motorrad-WM-Läufe und hatte eine Affinität zum Sachsenring wie kein zweiter Ire. Er wurde nicht müde, den Sachsenring in England und Irland zu loben. So schrieb er im Vorfeld des Weltmeisterschaftslaufes 1961 auch für die „Volksstimme“: Weiterlesen

Excelsior – Vom Auf- und Abstieg einer Motorradmarke

Tyrell Smith auf Excelsior beim Sachsenringrennen 1936

Erfolgreiche Motorradhersteller sind heute meist in Japan und Italien beheimatet. Motorräder aus Großbritannien sind selten geworden, vereinzelt findet man heute noch die Marke Triumph beim Durchblättern eines Rennprogrammes. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sah das noch anders aus. Einer der damals zahlreichen erfolgreichen Motorradhersteller „Made in UK“ trug den Namen Excelsior. Paul Ingham hat die Motorsport-Geschichte der Bikes aus Coventry nun gleich in zwei Büchern zusammengefasst.

Nach den Anfängen noch vor dem ersten Weltkrieg, steigerten erfolgreiche Teilnahmen an den Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man in den zwanziger Jahren schnell das Ansehen der Excelsior-Motorräder. Siegreich beendete man die Lightwight TT 1929 und 1933. Weiterlesen

Briefmarken im Doppelpack

Sieghard Sonntag

Die beiden Klassen bis 1300ccm der Rennwagen mit dem MT 77 und der Tourenwagen mit den Lada waren die Topklassen des DDR-Automobilrennsports. So gibt es die neuen Briefmarken (Nr. 6 + 7 der Serie) „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ nun in der neuen Wertstufe von 62 Cent für den österreichischen Inlandsbrief.

Die neue Briefmarke zeigt Bernd Kasper in der Schleizer Waldkurve

Bernd Kasper war im Schatten von Ulli Melkus der erfolgreichste DDR-Formelfahrer der Geschichte. Mit seinen 5 Titeln und 4 Siegen beim „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“, also der Osteuropäischen Meisterschaft, kann sich seine Bilanz sehen lassen. Auf dem Briefmarkenmotiv fährt er den Melkus-Thassler (MT 77) in Schleiz 1988. Bernd Kasper verstarb 1994. Weiterlesen

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