mdr zeigt Film über die seinerzeit „modernste Automobilrennstrecke Europas“

Wer kennt noch die Anfänge des Motorsports in Sachsen? Die Bergrennen am Pöhlberg (ab 1921), am Fichtelberg (ab 1924) und bei Hohnstein (ab 1926) waren hochrangig besetzt. Nachdem 1927 der Nürburgring fertiggestellt wurde, wollte man für „ Mittel-, Nord- und Ostdeutschland“ einen repräsentativen Rundkurs dagegensetzen. So entstand in der Sächsischen Schweiz bei Hohnstein (nicht zu verwechseln mit Hohenstein-Ernstthal) zwischen 1933 und 1939 die „modernste Rundstrecke Europas mit Platz für 1 Million Zuschauer“. Auf dem zunächst „Deutschlandring“ und später „Großdeutschlandring“ genannten zehn Kilometer langen Rundkurs wurden nie Rennen ausgetragen. Die Strecke ist jedoch heute noch für jeden befahrbar. Der mdr greift in seiner Sendereihe „Der Osten – Entdecke wo Du lebst“ die Geschichte des „Großdeutschlandrings“ auf und begibt sich auf Spurensuche.

Sendetermin: mdr-Fernsehen, 14.07.2015 um 20:45 Uhr

60JahreMRA

Heute vor 60 Jahren, am 9. Mai 1955, gründete
Lothar Jordan sein Archiv. Mit dem Fotoapparat an der Rennstrecke (wie hier 1984 in Frohburg von Hannes Bemme festgehalten) und mit der Schreibmaschine zu Hause im Archiv machte er sich für seine Leidenschaft, den Motorrennsport, stark. Aktuelle Inhalte mit den Hintergründen aus der Motorsporttradition und Informationen aus dem Archiv aufbereitet, das war sein Leitgedanke und ist heute der von motorrennsportarchiv.de.

Legenden leben weiter

Dem Andenken an den Weixdorfer Motorradrennsportler Ewald Kluge sowie an die Motorrad- und Autorennen auf der Dresdner Autobahnspinne (1951-1971) ist die Veranstaltung vom 1. Mai bis 3. Mai in Weixdorf, Alte Moritzburger Straße, gewidmet. Gerechnet wird mit der Teilnahme von über 300 Motorradfahrern auf Oldtimer-Rennmaschinen. Außerdem werden der Vizeweltmeister auf der Dreizylinder-DKW von 1956, August Hobl, sowie eine ganze Reihe ehemaliger „Spinne“-Teilnehmer als Gäste erwartet.

Während am 2. Mai 2015 die Trainingsläufe von 9 bis 18 Uhr stattfinden, bringen die Fahrer am 3. Mai von 8 bis 16 Uhr ihre Maschinen zu den Gleichmäßigkeitswertungsläufen und Demonstrationsfahrten an den Start. Die Maschinenabnahme erfolgt bereits am 01. Mai ab 16 Uhr.

Gesucht werden noch Sponsoren und Helfer, die sich unter 0351/8801436 bei Peter Nitsche melden können.

Für Besucher werden auch wieder Fahrten im Seitenwagengespann zum Preis von 20 EUR angeboten. Hierzu ist jedoch vor Beginn der Veranstaltung eine Anmeldung beim Rennleiter Peter Nitsche (Tel.: 0351/8801436) erforderlich. Der Erlös daraus wird einem wohltätigen Zweck zugeführt.

Rennveranstaltungen 2015 im Überblick

Wir haben unseren Veranstaltungskalender aktualisiert. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr.

Außerdem werden für das Oldtimertreffen in Neumarkt in der Oberpfalz noch Teilnehmer mit Fahrzeugen aus dem Osten gesucht. Im 25. Jahr der Deutschen Einheit sollen diese bei dem Treffen am 07.06.2015 im Mittelpunkt stehen. Auch Inhaber von Rennfahrzeugen haben die Möglichkeit diese im Rahmen der DEKRA-Rennfahrzeugschau auf dem Residenzplatz zu präsentieren. Einschreibungen sind ab 01.02.2015 möglich. Interessierte Personen oder Clubs können sich direkt an Herrn Günter Schäfer wenden:
presse@oldtimertreffen-neumarkt.de

Weitere Informationen: www.oldtimertreffen-neumarkt.de

F9 – Der sächsische Konkurrent des Volkswagens

In den frühen 1950er Jahren, als die DDR noch in den Kinderschuhen steckte, Trabant und Wartburg das Laufen noch nicht gelernt hatten, griff der Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) auf einen Vorkriegsentwurf der Auto-Union zurück. 1950 stand der IFA F9 als bildschöner Sportwagen auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Mit einem starken Dreizylinder-Zweitaktmotor ausgestattet, erkannte man schnell auch das sportliche Potential des Wagens. Im gleichen Jahr bestritt ein Rennwagen auf Basis des F9 sein erstes Rennen am thüringer Sternberg. Weiterlesen

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