Start zum ersten Lauf der IDM Superbike

Reiterberger-Festspiele auf dem Schleizer Dreieck

Auf dem Schleizer Dreieck kehrte Markus Reiterberger im vergangenen Jahr in die IDM zurück, 12 Monate später drückte der Bayer bei der 87. Ausgabe des internationalen Schleizer Dreieckrennens der Veranstaltung erneut seinen Stempel auf. „Schleiz ist geil“, so brachte es der dreifache IDM Superbike Meister am Wochenende auf den Punkt, der das Dreieck zu seinen persönlichen Lieblingsstrecken zählt und seit dem Wochenende nun auch dem veranstaltenden Club MSC Schleizer Dreieck angehört. Der Meinung können sich inzwischen auch die IDM-Organisatoren anschließen, die beim Saisonhöhepunkt mehr als 30.000 Rennbesucher zählten. Vor noch nicht allzu langer Zeit war Schleiz noch das ungeliebte „hässlichen Entlein“ im IDM-Kalender, mit geteiltem Fahrerlager, einem viel zu kleinen Pressezentrum und temporären Sanitären Anlagen, von der Streckensicherheit ganz zu schweigen. Doch auch hier hat man inzwischen verstanden, dass Rennsport auch für die Menschen da sein sollte. Im nationalen Motorradrennsport werden die alten geflickten Tribünen auf dem Buchhübel auch in Zukunft zuverlässig mehr Menschen anziehen, als es die monumentale Haupttribüne des Lausitzringes je könnte.

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Ibergrennen findet zurück zu seinen Wurzeln – Alexander Hin siegt mit neuem Streckenrekord

Nach der Corona-bedingten zweijährigen Zwangspause zogen endlich wieder die Zelte und Wohnwagen der Bergrennsportler in die Straßen von Heilbad Heiligenstadt ein und mit ihnen der Motorensound der getunten Triebwerke. Das idyllische Fahrerlager mitten in der Stadt ist ein Novum im Kalender der deutschen Bergmeisterschaft und beherbergt Fahrer und Teams auf Parkplätzen und Fußwegen zwischen Hauseinfahrten und Vorgärten.

Auch die Verantwortlichen des MC Heilbad Heiligenstadt waren nach zwei vergeblichen Anläufen froh, endlich das 25. Jubiläumsrennen über die Bühne zu bringen. Unter dem Motto „zurück zu den Wurzeln“ besann man sich auf das wesentliche und verzichtete auf aufwändige Dinge wie zum Beispiel die Videoleinwand am Start oder einen aufwändigen Livestream für die Daheimgebliebenen. Vier Rennläufe hatte der Club für den Sonntag auf der nur etwas über zwei Kilometer langen Bergrennstrecke ausgeschrieben und dank der Wertung des Rennens zur Luxemburger Bergmeisterschaft durfte man sich außerdem über einige internationale Gäste freuen.

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Fans und Fahrer dürfen auf ein Wiedersehen mit den besten Bergrennfahrern Europas beim Glasbachrennen 2023 hoffen

25. Glasbachrennen: Europameister Merli siegt beim Jubiläumsrennen

Zwei Jahre länger als geplant musste die Bergrennsportgemeinschaft auf die Jubiläumsausgabe des Glasbachrennens warten. 2020 und 2021 fiel das Rennen auf Deutschlands längster Bergrennstrecke der Corona-Pandemie zum Opfer. Zuletzt versammelte sich in den Jahren zwischen 2013 und 2019 die Bergrennsportelite Europas, um auf der selektiven Strecke bei Bad Liebenstein um Punkte in der FIA European Hillclimb Championship zu fahren. Doch Ende letzten Jahres gab die veranstaltende Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland keine Meldung für einen EM-Lauf ab. Zu groß wäre das organisatorische und finanzielle Risiko ob der damals noch unklaren Corona-Situation gewesen.

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58. Int. Frohburger Dreieckrennen: Grams und Bian sind die neuen IRRC-Meister

In 60 Jahren konnte das Frohburger Dreieckrennen nur in drei Jahren nicht ausgetragen werden: 1968 rollten statt Rennmotorrädern sowjetische Panzer auf der Hauptverbindungsstraße südlich von Leipzig zum Prager Frühling in die damalige Hauptstadt der Tschechoslowakei, 1991 erhielt die Strecke nach der deutschen Wiedervereinigung zunächst keine Zulassung und 2001 war ein Mangel an Teilnehmern der Grund. Letztgenannte Absage war unter anderem der Auslöser für die Gründung des 3-Nationen-Cups (heute IRRC) und vielleicht werden wir in einigen Jahren auch dem Corona-Jahr 2020 und der insgesamt vierten Absage des Dreieckrennens in Frohburg etwas Positives abringen können. Der MSC Frohburger Dreieck musste zwar seine Jubiläumsveranstaltung zum sechzigsten Jahrestag im vergangenen Jahr auslassen, konnte aber mit den sonst im Rahmen der IDM stattfindenden Klassen Pro Superstock Cup und Twin Cup neue Gäste an seine Straßenrennstrecke locken. Auch in den beiden IRRC-Klassen Superbike und Supersport war die Titelentscheidung noch offen und somit für reichlich Spannung gesorgt.

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Markus Reiterberger

86. Int. Schleizer Dreieckrennen: 28.000 Zuschauer feiern packende Rennen

Zu tausenden strömten die Fans in diesem Jahr wieder zu ihrem Dreieckrennen. Jubelorgien mit den Siegern am Buchhübel, wieder mit Freunden und Bekannten auf der Tribüne sitzen und die Stars der deutschen Motorradszene anfeuern als ob es nie eine Corona-Pandemie gegeben hätte. Nach über einem Jahr der Einschränkungen, war es für die Motorsportfreunde ein schönes Geschenk, dass ausgerechnet der Saisonhöhepunkt auf dem Schleizer Dreieck ohne Beschränkungen stattfinden durfte.

In 1:24,315 Minuten setzte Markus Reiterberger am Samstag die schnellste Zeit im Qualifikationstraining. Das Comeback des Bayern in der IDM-Superbike war erst wenige Tage vor dem Rennwochenende bestätigt worden. Die BMW S 1000 RR vom BCC Racing Team wurde kurzerhand auf Reiterbergers Bedürfnisse umgebaut, wobei auch sein Vater Thomas wieder als Mechaniker dabei war. Doch mit Ilya Mikhalchik aus dem Team EGS-alpha-Van-Zon-BMW von Werner Daemen zeichnete sich schon im Training ein Duell um die Rennsiege ab. Der Ukrainer war auf der neuen BMW M 1000 RR nur knapp eine Zehntelsekunde langsamer als Reiterberger auf dem Vorgängermodell.

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