Als Caracciola an den Krähberg kam

Als Caracciola an den Krähberg kam – Die Geschichte der Krähbergrennen 1921-1927

Die Dokumentation ist die erste umfassende Beschreibung der „Krähbergrennen“ 1921-1927 im Odenwald. Ausführlich wird an Hand zahlreicher verschiedener Zeitungsberichte und fundierter Informationen aus unterschiedlichsten Archiven jedes Rennjahr abschließend mit der jeweiligen Platzierungsliste behandelt.

Zusätzlich beinhaltet das Buch Kurzbiografien der beteiligten Fahrer, wobei auffällt, dass beinahe alle damals bekannten Automobil-Rennfahrer an den Rennen teilnahmen. Außerdem auch Beschreibungen aller beteiligten Fahrzeugmarken, welche damals noch sehr zahlreich waren. Der Veranstalter, der Hessische Automobilclub Darmstadt und der Sponsor und Fahrer, Graf Alexander zu Erbach-Erbach sind ebenfalls ausführlich behandelt. Weiterlesen

Das neue „Weltmeister-Buch“

Deutsche Motorrad Welt- und Europameister von Schorsch Meier bis Stefan Bradl

Lange Zeit hatte es in Deutschland keinen Motorradfahrer mehr gegeben, der einen Weltmeistertitel im Straßenrennsport erringen konnte. Nach 1993, als Dirk Raudis auf einer 125er Honda zur Weltmeisterschaft fuhr, gelang das erst 2011 wieder einem deutschen Fahrer, einem gewissen Stefan Bradl. Der fuhr in der neu geschaffenen Klasse Moto2 erst allen davon, musste dann zittern, als seine Siegesserie riss, und konnte am Ende doch noch einen verdienten Titelgewinn verbuchen. Für den in der Zweirad-Szene bestens bekannten Autor Frank Rönicke war dieser Titelgewinn Anlass genug, nicht nur Stefan Bradl und Dirk Raudis, sondern auch all ihren 28 Vorgängern in diesem Buch ein Denkmal zu setzen, die in den Solo- und Gespannklassen Europa- und/oder Weltmeister wurden. Weiterlesen

Highlight zum Sachsenring-Jubiläum

Titel des ersten Rennens in Hohenstein-Ernstthal

Zum 85jährigen Sachsenringjubiläum gibt es von uns ein besonderes Geschenk. Das Programm des ersten Badberg-Vierecks-Rennen, wie es damals hieß, ist als Reprint erschienen. Es handelt sich hierbei um das Originalheft des ersten Rennleiters Paul Berger, was am Eigentumsstempel ersichtlich ist. Das vierzigseitige Heft hat außer den Starterlisten viele weitere interessante Aspekte. Es wirbt für das Bergfest auf dem Pfaffenberg und enthält Verhaltensmaßregeln für die Zuschauer. Annoncen von Walter Wagner als DKW- und Schüttoff-Vertreter in Hohenstein-Ernstthal, des Kaffee Bauhütte, des Albertschlösschens, des Logenhauses, vom Mineralbad, vom „Grünen Tal“ in Gersdorf, der Einsiedler Brauhaus AG, vom Fotogeschäft Zienert auf dem Zillplatz und vielen weiteren Geschäftsleuten finanzieren das Heft. Weiterlesen

Excelsior – Vom Auf- und Abstieg einer Motorradmarke

Tyrell Smith auf Excelsior beim Sachsenringrennen 1936

Erfolgreiche Motorradhersteller sind heute meist in Japan und Italien beheimatet. Motorräder aus Großbritannien sind selten geworden, vereinzelt findet man heute noch die Marke Triumph beim Durchblättern eines Rennprogrammes. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sah das noch anders aus. Einer der damals zahlreichen erfolgreichen Motorradhersteller „Made in UK“ trug den Namen Excelsior. Paul Ingham hat die Motorsport-Geschichte der Bikes aus Coventry nun gleich in zwei Büchern zusammengefasst.

Nach den Anfängen noch vor dem ersten Weltkrieg, steigerten erfolgreiche Teilnahmen an den Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man in den zwanziger Jahren schnell das Ansehen der Excelsior-Motorräder. Siegreich beendete man die Lightwight TT 1929 und 1933. Weiterlesen

Briefmarken im Doppelpack

Sieghard Sonntag

Die beiden Klassen bis 1300ccm der Rennwagen mit dem MT 77 und der Tourenwagen mit den Lada waren die Topklassen des DDR-Automobilrennsports. So gibt es die neuen Briefmarken (Nr. 6 + 7 der Serie) „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ nun in der neuen Wertstufe von 62 Cent für den österreichischen Inlandsbrief.

Die neue Briefmarke zeigt Bernd Kasper in der Schleizer Waldkurve

Bernd Kasper war im Schatten von Ulli Melkus der erfolgreichste DDR-Formelfahrer der Geschichte. Mit seinen 5 Titeln und 4 Siegen beim „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“, also der Osteuropäischen Meisterschaft, kann sich seine Bilanz sehen lassen. Auf dem Briefmarkenmotiv fährt er den Melkus-Thassler (MT 77) in Schleiz 1988. Bernd Kasper verstarb 1994. Weiterlesen

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