Joe Wood – 1932-2011

Journalist, Rennfahrer und Sachsenringfan

Joe Wood 1932-2011

Am 7. Juli 1932 erblickte Joe Wood das Licht der Welt, Wie ich erst jetzt erfuhr, schloss er am 12.12.2011 für immer die Augen. Joe Wood war der Motorsportjournalist im Irland der 1950 und 60er Jahre. Er schrieb für „Motorcycle News“ und andere Zeitschriften über die Motorrad-WM-Läufe und hatte eine Affinität zum Sachsenring wie kein zweiter Ire. Er wurde nicht müde, den Sachsenring in England und Irland zu loben. So schrieb er im Vorfeld des Weltmeisterschaftslaufes 1961 auch für die „Volksstimme“: Weiterlesen

Briefmarken im Doppelpack

Sieghard Sonntag

Die beiden Klassen bis 1300ccm der Rennwagen mit dem MT 77 und der Tourenwagen mit den Lada waren die Topklassen des DDR-Automobilrennsports. So gibt es die neuen Briefmarken (Nr. 6 + 7 der Serie) „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ nun in der neuen Wertstufe von 62 Cent für den österreichischen Inlandsbrief.

Die neue Briefmarke zeigt Bernd Kasper in der Schleizer Waldkurve

Bernd Kasper war im Schatten von Ulli Melkus der erfolgreichste DDR-Formelfahrer der Geschichte. Mit seinen 5 Titeln und 4 Siegen beim „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“, also der Osteuropäischen Meisterschaft, kann sich seine Bilanz sehen lassen. Auf dem Briefmarkenmotiv fährt er den Melkus-Thassler (MT 77) in Schleiz 1988. Bernd Kasper verstarb 1994. Weiterlesen

Sohn des Rennfahrers Walter Kanold gesucht

Der Rennfahrer Walter Kanold startete schon 1933/34 am Gabelbach zum Bergrennen auf Gilett.

Nach dem 2. Weltkrieg war er sogleich ab 1949 dabei. Sein größter Erfolg dürfte der Sieg in der 250 ccm-Ausweisklasse 1949 am Sachsenring gewesen sein. 1952 siegte er beim Sternberg-Bergrennen in der Lizenzklasse vor dem DDR-Meister des Jahres 1952 Karl-Heinz Kirchner, der ebenfalls wie Kanold aus Erfurt kam. Zahlreiche weitere Podiumsplätze erzielte Kanold zum Beispiel in Schleiz, Rostock und Dessau. Bei den ebenso zahlreichen Bahnrennen der damaligen Zeit war er genauso erfolgreich, so in Erfurt, Zwickau und im Berliner Werner-Seelenbinder-Stadion. Weiterlesen

Im Porträt: Hellmuth Kleinschmidt-Santini, Hamburg

Hellmuth Kleinschmidt

Mein Vater gehörte mit zu Jenen, die Ende der vierziger Jahre dem Motorradrennsport wieder neues Leben gaben. Er fuhr auf allen bekannten Rennstrecken Deutschlands ( Ost sowie West ) mit bekannten Fahrern wie Werner Musiol und Walter Brehme in einem Lauf.

Nach vielen Rennen ab 1949 auf NSU-Max und Norton, auch mit Siegen, beendete er seine Ära als Rennfahrer 1961. In Wismar und beim Dresdner Autobahnspinnerennen stand er ebenfalls auf dem Podest. Weiterlesen

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