Start zum ersten Lauf der IDM Superbike

Reiterberger-Festspiele auf dem Schleizer Dreieck

Auf dem Schleizer Dreieck kehrte Markus Reiterberger im vergangenen Jahr in die IDM zurück, 12 Monate später drückte der Bayer bei der 87. Ausgabe des internationalen Schleizer Dreieckrennens der Veranstaltung erneut seinen Stempel auf. „Schleiz ist geil“, so brachte es der dreifache IDM Superbike Meister am Wochenende auf den Punkt, der das Dreieck zu seinen persönlichen Lieblingsstrecken zählt und seit dem Wochenende nun auch dem veranstaltenden Club MSC Schleizer Dreieck angehört. Der Meinung können sich inzwischen auch die IDM-Organisatoren anschließen, die beim Saisonhöhepunkt mehr als 30.000 Rennbesucher zählten. Vor noch nicht allzu langer Zeit war Schleiz noch das ungeliebte „hässlichen Entlein“ im IDM-Kalender, mit geteiltem Fahrerlager, einem viel zu kleinen Pressezentrum und temporären Sanitären Anlagen, von der Streckensicherheit ganz zu schweigen. Doch auch hier hat man inzwischen verstanden, dass Rennsport auch für die Menschen da sein sollte. Im nationalen Motorradrennsport werden die alten geflickten Tribünen auf dem Buchhübel auch in Zukunft zuverlässig mehr Menschen anziehen, als es die monumentale Haupttribüne des Lausitzringes je könnte.

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Markus Reiterberger

86. Int. Schleizer Dreieckrennen: 28.000 Zuschauer feiern packende Rennen

Zu tausenden strömten die Fans in diesem Jahr wieder zu ihrem Dreieckrennen. Jubelorgien mit den Siegern am Buchhübel, wieder mit Freunden und Bekannten auf der Tribüne sitzen und die Stars der deutschen Motorradszene anfeuern als ob es nie eine Corona-Pandemie gegeben hätte. Nach über einem Jahr der Einschränkungen, war es für die Motorsportfreunde ein schönes Geschenk, dass ausgerechnet der Saisonhöhepunkt auf dem Schleizer Dreieck ohne Beschränkungen stattfinden durfte.

In 1:24,315 Minuten setzte Markus Reiterberger am Samstag die schnellste Zeit im Qualifikationstraining. Das Comeback des Bayern in der IDM-Superbike war erst wenige Tage vor dem Rennwochenende bestätigt worden. Die BMW S 1000 RR vom BCC Racing Team wurde kurzerhand auf Reiterbergers Bedürfnisse umgebaut, wobei auch sein Vater Thomas wieder als Mechaniker dabei war. Doch mit Ilya Mikhalchik aus dem Team EGS-alpha-Van-Zon-BMW von Werner Daemen zeichnete sich schon im Training ein Duell um die Rennsiege ab. Der Ukrainer war auf der neuen BMW M 1000 RR nur knapp eine Zehntelsekunde langsamer als Reiterberger auf dem Vorgängermodell.

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Patrick Hobelsberger (52) und Max Enderlein (32)

86. Int. Schleizer Dreieckrennen: IDM endlich wieder mit Zuschauern

Etwas länger als üblich mussten die Rennsportfreunde am Schleizer Dreieck auf die 86. Ausgabe ihres seit 1923 ausgetragenen traditionsreichen Straßenrennens warten. Die Corona-Pandemie führte im vergangenen Jahr zur Absage der Veranstaltung und auch die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) konnte ab August 2020 nur eine Notsaison unter strengen Hygieneregeln und ohne Zuschauer absolvieren. Auch die Saison 2021 steht bisher ganz unter dem unter Eindruck der Corona-Pandemie. Die ersten beiden Läufe am Lausitzring und auf dem Sachsenring mussten noch aufgrund des Infektionsgeschehens abgesagt werden, bevor die Rennsaison schließlich ab Mai mit den Events in Oschersleben und in Most (CZE) fahrt aufnehmen konnte. Der geplante Auftritt der IDM Superbike beim Truck Grand Prix auf dem Nürburgring fiel dann in der vergangenen Woche den verherenden Fluten in der Eifel zum Opfer. An eine Rennveranstaltung war unter diesen Umständen nicht zu denken, das Fahrerlager des Nürburgrings wurde kurzerhand zum Krisenzentrum für die Einsatzkräfte umfunktioniert.

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Traumwetter und Traumpublikum beim IDM-Saisonhöhepunkt in Schleiz

29.000 Zuschauer zählte der Veranstalter zur 85. Ausgabe des Schleizer Dreieckrennens. Seit 1923 ist der thüringer Straßenkurs Austragungsort für Motorradrennen, 1924 wurde hier der erste Deutsche Motorrad-Straßenmeister gekürt. Nicht jeder Fahrer kommt mit den Eigenheiten der anspruchsvollen Straßenrennstrecke zurecht und gerade in jüngster Vergangenheit waren die Serienorganisatoren nicht immer von den Improvisationskünsten der Schleizer begeistert. Doch der deutsche Motorradsport ist derzeit in einer schweren Krise und besondere Veranstaltungen, wie die Kombination mit dem Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring vor wenigen Wochen oder eben der Straßenkurs in Schleiz mit seiner großen und begeisterungsfähigen Zuschauerkulisse erhalten den deutschen Zweiradsport gerade am Leben.

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28.000 Zuschauer feiern IDM-Saisonhöhepunkt in Schleiz

Vor einigen Jahren galt das Schleizer Dreieck in IDM-Kreisen meist noch als ungeliebtes Straßenrennen mit dürftiger Infrastruktur, inzwischen träumen die neuen Macher der Deutschen Motorradmeisterschaft bei allen anderen Rennen von einer Kulisse wie der in Schleiz. Die am Rennsonntag voll besetzten Tribünen am Buchhübel wurden durch den MSC Schleizer Dreieck dank Geld- und Sachspenden im Vorfeld saniert und waren so für den Zustrom der Fans bestens vorbereitet. Weiterlesen

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