Auf den Spuren des Archivgründers…

Am 16. März 2012 findet die erste Präsentation im Dresdner Hotel „An der Rennbahn“ statt.

In den 1970er und 1980er Jahren hielt mein Vater Lothar Jordan im Auftrag der „Urania“ (Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse in der damaligen DDR) Dia-Vorträge über die Entwicklung des Motorrennsports in der ganzen Republik. Die Zuschauer und Zuhörer konnten dort damals Fotos sehen und Geschichten erleben, welche die Faszination des Motorrennsports in seinen verschiedensten Variationen begreifbar machten. Heute, in einer Zeit, in der der Markt von Büchern zum Thema Motorsport geradezu überschwemmt wird, Videos und Filme mit 3D-Technik aufwarten und in der Informationen über das Internet für jeden jederzeit abrufbar sind, ist diese Form der Wissensübermittlung nicht mehr gefragt, dachte ich. Weiterlesen

Joe Wood – 1932-2011

Journalist, Rennfahrer und Sachsenringfan

Joe Wood 1932-2011

Am 7. Juli 1932 erblickte Joe Wood das Licht der Welt, Wie ich erst jetzt erfuhr, schloss er am 12.12.2011 für immer die Augen. Joe Wood war der Motorsportjournalist im Irland der 1950 und 60er Jahre. Er schrieb für „Motorcycle News“ und andere Zeitschriften über die Motorrad-WM-Läufe und hatte eine Affinität zum Sachsenring wie kein zweiter Ire. Er wurde nicht müde, den Sachsenring in England und Irland zu loben. So schrieb er im Vorfeld des Weltmeisterschaftslaufes 1961 auch für die „Volksstimme“: Weiterlesen

Es ist wieder Zeit, Bilanz zu ziehen…

Jahresrückblick 2011

Bereits 2010 war durch uns die geschichtliche Vorarbeit für die Wiedereröffnung des Glasbach-Bergrennens geschaffen worden. Die Veranstaltung mit FIA-Prädikat im vergangenen Jahr mit dem bewährten Team der RSG Altensteiner Oberland wurde zu einem vollen Erfolg.

Die Zuarbeiten für und Mitarbeit an Buchprojekten waren im zweiten Halbjahr 2011 erheblich. So darf man in 2012 auf weitere Bücher aus dem Motorsportbereich gespannt sein. Kein Geheimnis mehr, da bereits in der Vorankündigung, sind die Bücher: „Deutsche Motorrad-Welt- und Europameister“ von Frank Rönicke erscheint im Motorbuchverlag und „Circus Life“ von Don Cox (AUS) über australische Motorradrennfahrer im Europa der 50er Jahre. Weitere vier Bücher sind noch in Vorbereitung. Weiterlesen

Excelsior – Vom Auf- und Abstieg einer Motorradmarke

Tyrell Smith auf Excelsior beim Sachsenringrennen 1936

Erfolgreiche Motorradhersteller sind heute meist in Japan und Italien beheimatet. Motorräder aus Großbritannien sind selten geworden, vereinzelt findet man heute noch die Marke Triumph beim Durchblättern eines Rennprogrammes. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sah das noch anders aus. Einer der damals zahlreichen erfolgreichen Motorradhersteller „Made in UK“ trug den Namen Excelsior. Paul Ingham hat die Motorsport-Geschichte der Bikes aus Coventry nun gleich in zwei Büchern zusammengefasst.

Nach den Anfängen noch vor dem ersten Weltkrieg, steigerten erfolgreiche Teilnahmen an den Rennen zur Tourist Trophy auf der Isle of Man in den zwanziger Jahren schnell das Ansehen der Excelsior-Motorräder. Siegreich beendete man die Lightwight TT 1929 und 1933. Weiterlesen

Briefmarken im Doppelpack

Sieghard Sonntag

Die beiden Klassen bis 1300ccm der Rennwagen mit dem MT 77 und der Tourenwagen mit den Lada waren die Topklassen des DDR-Automobilrennsports. So gibt es die neuen Briefmarken (Nr. 6 + 7 der Serie) „Rennfahrzeuge des DDR-Motorsports“ nun in der neuen Wertstufe von 62 Cent für den österreichischen Inlandsbrief.

Die neue Briefmarke zeigt Bernd Kasper in der Schleizer Waldkurve

Bernd Kasper war im Schatten von Ulli Melkus der erfolgreichste DDR-Formelfahrer der Geschichte. Mit seinen 5 Titeln und 4 Siegen beim „Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder“, also der Osteuropäischen Meisterschaft, kann sich seine Bilanz sehen lassen. Auf dem Briefmarkenmotiv fährt er den Melkus-Thassler (MT 77) in Schleiz 1988. Bernd Kasper verstarb 1994. Weiterlesen

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